Sonntag, 2. August 2015

Auf ein Neues....!

Vieles hat sich getan, vieles ist nicht so geworden, wie ich es mir erhofft habe, aber das ist wohl im Leben so.... Doch nun, nach fast zwei Jahren mit dem (leider) falschen Agenten und dessen fruchtlosen Bemühungen, den nächsten Teil der John-Finch-Reihe bei den großen Verlagen ins Programm zu bringen, hat sich alles zum Guten gewendet.

Mein neuer Agent ist seit Beginn dieses Jahres Günter Berg, der ehemalige Geschäftführer von Hoffmann&Campe, und er hat in kurzer Zeit all das erreicht, was ich mir gewünscht habe. Mein nächster John-Finch-Thriller wird bei Lübbe im kommenden Jahr erscheinen, er ist fertig geschrieben und liegt bereits im Lektorat im Verlag in Köln.

Ein Kriminalroman mit dem Titel "Calis und die erhängte Mumie" befindet sich gerade im Entstehungsprozess (100 Seiten geschrieben) und wird in den kommenden Wochen den großen Verlagen angeboten. Drückt bitte alle die Daumen.

Darüber hinaus arbeite ich mit Günter Berg an einem Projekt, das - wie schon in meiner Vergangenheit bei Dr. Hugo Portisch - Buch und Video zusammenführen soll. Die ersten Gespräche diesbezüglich laufen schon und ich werde alle hier - versprochen! - auf dem Laufenden halten.

Die neue Website ist auch bereits am Start, aktualisiert und mit neuen Leseproben. Sie wird in wenigen Tagen online sein.

Ich wollte nicht völlig unnötig bloggen, so lange es nichts zu berichten gab. Doch nun....alles dreht sich, alles bewegt sich wieder!

@ Spica-Verlag: ich habe heute von Peter Kolloch, dem Besitzer des Verlags, eine geharnischte Mail erhalten, in der er mich aufgefordert hat, meinen Blog-Eintrag zum Verlag unter Androhung "weiterer Schritte" sofort zu löschen. Nachdem ich wirklich anderes zu tun habe, als mich mit dem Verlag zu streiten, bin ich dem nachgekommen.
Tatsache ist und bleibt:
- die Autoren haben bis heute von dem im Mai 2014 bei Spica erschienenen Buch "Löwenzahn und Himmelschlüssel" keinen einzigen Euro Honorar von den verkauften Exemplaren erhalten.
- bis heute ist nicht klar, wieviele Exemplare überhaupt bisher verkauft worden sind. Ich bin gerne bereit, sollte Herr Kolloch mir diese Zahlen nun mitteilen (Stand Ende Juni 2015), sie hier zu veröffentlichen. Dann kann sich jeder meiner Leser ein Bild davon machen, ob es sich bei "Löwenzahn und Himmelschlüssel" um einen Bucherfolg oder um ein verkaufsmäßiges Fiasko handelt.
- die Illustratorin klagte die beiden Autoren, nachdem ihre Zeichnungen nicht wie vorgesehen im Buch erschienen sind. Diese Entscheidung lag nicht bei uns, sondern beim Verlag. Die Illustratorin gewann diesen Prozess in der zweiten Instanz. Ausser Spesen nicht gewesen. Kein Honorar für monatelange literarische Arbeit, dafür Tausende an Kosten für Illustrationen, die niemand mehr verwenden kann...und jetzt möge jeder selbst urteilen.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Lübbe. Für den neuen John Finch sollen alle Register gezogen, alle Hebel in Bewegung gesetzt werden. Ich werde alles dazu beitragen, dass auch der nächste Teil der Serie ein Erfolg wird.  





Mittwoch, 7. Mai 2014

Die Piepdieck-Saga hat ihren eigenen Blog

"Löwenzahn und Himmelschlüssel" ist der erste Band der auf fünf Bücher angelegten Piepdieck-Saga. Warum Piepdieck? Aus mehreren Gründen:

Erstens, weil auf diesem Gut, das zugleich eine Wohngemeinschaft ist, der Großteil der Geschichte spielt.
Zweitens, weil am Ende jedes der satirischen Romane ein großes Gelage auf Piepdieck das Ende der einen Geschichte und den Beginn der neuen Abenteuer einläuten wird.
Drittens, weil auf Piepdieck viele der Protagonisten wohnen, arbeiten oder einfach im Laufe der Zeit zu unseren Helden dazustossen werden.

In "Löwenzahn und Himmelschlüssel" geht es um die Suche nach dem evangelischen Papst. Richtig gelesen, nicht um den katholischen, sondern um seinen evangelischen counterpart. Eine Suche mit Hindernissen, eine Suche nach realen Menschen in der heutigen Welt. Nach einer Lichtgestalt, die keine Leiche im Keller haben sollte und andererseits medienwirksam auftreten sollte. Als Papst-Paar idealerweise, vielleicht auch noch mit Kind und Hund.....:=)

Die Vorstellung des Buches wird zeitgleich in Wien und Buxtehude erfolgen und zwar am 15. Mai. Genaueres dazu und zu allen Ereignissen rund um die Piepdieck-Saga findet ihr HIER:

http://hollinde-schilddorfer.blogspot.de/ 

Und jetzt - viel Spaß beim Lesen, beim bloggen und bei der Leserunde bei LovelyBooks.

Die neue Leserunde ist da!

Nach der Leserunde ist vor der Leserunde - nur diesmal teile ich mir die Aufgabe mit meiner Presseagentin Christina Hollinde. Auf Lovelybooks hat vor einer Woche die neue Leserunde zu unserer Satire "Löwenzahn und Himmelschlüssel" begonnen und fünfzig Mitleser warten ungeduldig auf ihre Bücher, scharren in den Startlöchern und vertreiben sich inzwischen die Zeit in der Plauderecke am Kamin...:=)

Hier der Link zur neuen Runde:
http://www.lovelybooks.de/autor/Christina-Hollinde/L%C3%B6wenzahn-Himmelschl%C3%BCssel-Auf-der-Suche-nach-dem-evangelischen-Papst-1087045787-t/leserunde/1088290314/

Wir halten heute bereits bei stolzen 305 postings und - wieso erinnert mich das an die legendäre "Heiss"-Runde, die stolze 4.700 postings verbuchen konnte? Und die noch immer existiert und regelmäßig besucht wird, was mich besonders freut.

Also - mal schauen, wie viele postings wir diesmal zustande bringen....:=)

Wolfgang Wagner liest „Falsch“ und „Heiss“









Wie bereits berichtet, werden bei audible, einem Tochterunternehmen der amazon-Gruppe, demnächst die Hörbücher meiner Thriller „Falsch“ und „Heiss“ erscheinen. Der Sprecher ist zumindest für alle Alphateam-Fans ein alter Bekannter: Wolfgang Wagner, geboren 1963 in Oldenburg, war schon des Öfteren in Film und Fernsehen zu sehen, z.B. als Dr. Brotesser in der Serie "Broti & Pacek" oder als Ingo Polauke in der Telenovela "Anna und die Liebe“. 

Wagner war bereits in 217 Sprechrollen zu hören und ist eine bekannte Synchronstimme.

Das Hörbücher von „Falsch“ soll laut Angaben von Hoffmann & Campe Anfang Juni 2014 erscheinen, „Heiss“ wenig später im September dieses Jahres.

Hier der Link zu Wolfgang Wagners Fanpage:

http://wolfgang-wagner-fanpage.chapso.de/vita-s380718.html

Dienstag, 17. Dezember 2013

"Heiss" in Borkwalde....:=)

Ja, ich habe schon aufmerksame Leser - und ich habe sie überall...:=) Dieser Tage hat mir Andreas Trunschke eine nette Mail geschickt und auf den Blog von Borkwalde verwiesen.... Borkwalde? Ja, die Leser erinnern sich vielleicht, da kommt Kommissar Calis auf der Suche nach dem Fremdenlegionär hin, nach Maurice, der dann doch eine größere Rolle in "Heiss" spielen sollte.

Nun, Andreas Trunschke hat offenbar "Heiss" mit Vergnügen gelesen und - es gleich auf dem Blog von Borkwalde verewigt:

http://borkwalde.meinortbloggt.de/2013/12/14/heiss-ein-thriller-spielt-auch-in-borkwalde/

Ich hab mich sehr gefreut, grüße hiermit alle Einwohner von Borwalde vor den Toren Berlins, wünsche fröhliche und geruhsame Weihnachtsfeiertage und würde mich freuen, wenn "Heiss" zum Bestseller im Ort wird..:=)

Danke jedenfalls für die netten Worte im Blog der Ortschaft!

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Das Wort zum Mittwoch - oder meine Meinung....


Nachdem das Thema heute in der Leserunde von einer der Teilnehmerinnen angesprochen wurde, wollte ich meine Stellungnahme auch allen zugänglich machen, die nicht an der Runde teilnehmen. Es ging darum, daß begeisterte Fans in LovelyBooks auch immer wieder zum Voten für "Heiss" und mich als Autor aufrufen und daß dies offenbar einigen in der Vergangenheit auf die Nerven fiel.
Hier meine Meinung dazu....

"Ich freue mich sehr über meine Fans und ohne die "Sägen", die immer wieder seit Wochen und Monaten zum Voting aufgerufen haben, hätte es kein "Heiss" in den betreffenden Listen gegeben. 
Denn der literarische Betrieb findet nicht im Verborgenen statt. Im Gegenteil. Wer nicht trommelt, der hat schon verloren auf einem Markt, der hauptsächlich ein Verdrängungswettbewerb ist.
Wir können denken, was wir wollen, aber wir werden an der Realität - die uns in Frankfurt bei der Buchmesse ja vor Augen geführt wurde - nicht herum kommen. Ich schreibe seit 2009 und habe inzwischen 6 Bücher veröffentlicht (und das bei nicht gerade kleinen Verlagen). Trotzdem - von Bekanntheit kann man keinesfalls reden. Da muss mehr passieren und das kann nicht - Verlag hin oder her - nur vom Autor kommen. Da müssen seine Fans hinter ihm stehen, da muss die Werbetrommel gerührt werden und da müssen Leser Werbung für Bücher machen, an die sie glauben. Erinnern wir uns. Wo war denn "Falsch" in den LB- Listen anläßlich der Leserunde im vergangenen Jahr? Nirgends. Das sollte uns eine Lehre sein.
Wenn es auf der einen Seite den Autor gibt, der seine Bücher schreibt (und sich auch noch um die Vermarktung kümmern sollte???), dann gibt es auf der anderen Seite die Buchhändler und dazwischen den Verlag, die beide zwischen dem Schreiber und dem Leser stehen. Ich meinerseits versuche, so viele Leser wie möglich zu erreichen (durch Leserunden und Lesungen) und so viele Buchhändler wie möglich von meinen Büchern zu überzeugen (aber das ist nur in beschränktem Rahmen möglich). Daher - und weil die Buchhändler doch vermehrt auf die LB-Listen schauen - bin ich für die Votingaufrufe (und den damit verbundenen Erfolg) sehr dankbar. Weil nur eine konzertierte Aktion aller Seiten zu einer gewissen Aufmerksamkeit führen wird. Und zu einer weiteren Auflage.
Was nun die von der Leserin angeführte 'Anti-Hoffmann&Campe-Kampagne' betrifft, so muss ich  widersprechen. In der Leserunde hat niemand etwas Falsches geschrieben oder Fakten erfunden, sondern nur Erlebnisse geschildert. Ich könnte noch ganz andere Geschichten erzählen, die ich aber absichtlich nicht hier breitgetreten habe und auch in meinem Blog nicht veröffentlichen werde. Was das Verhalten von HoCa nicht besser macht. Aber noch etwas dazu - der Verlag kann sich jederzeit in der Leserunde äußern, hat es bereits getan und hüllt sich nun in Schweigen zu den letzten Anfragen. Aber das ist nicht mein und nicht das Problem der Leserundenteilnehmer. Ich denke, daß ich mehr als das Durchschnittliche zu dieser Leserunde beigetragen habe.
Als Autor dachte ich immer, Du schreibst Deine Bücher und dann übernehmen andere. Ist aber nicht so und jeder Autor kann davon ein Lied singen. Die einen lauter, die anderen leiser. Ich tausche mich auch mit Kollegen aus und wenn selbst Deinem erfahrenen Agenten die Worte fehlen angesichts der Vorgänge im Verlag, dann hast Du nicht den falschen Agenten...
Medien auf das Buch aufmerksam zu mache - ach, ich habe sogar seit mehr als einem Jahr eine Presseagentin engagiert und selbst die tut sich schwer damit, meine Thriller in die Medien zu bringen. Das kann man nicht an die 'Sägen' weitergeben, sorry, das ist weder ihre Aufgabe, noch liegt es in ihrem Ermessen. Medien werden nur über "Heiss" schreiben, wenn es eine Geschichte zu erzählen gibt oder eine Neuigkeit zu vermelden. "Gerd Schilddorfer hat ein neues Buch geschrieben" ist leider zu wenig. Das geht nur bei Prominenz - und prominent bin ich leider nicht.
Also waren die Votinglisten in LB eine sehr effektive Möglichkeit, auf "Heiss" wenigstens ein bißchen aufmerksam zu machen. Wenn auch nur auf einer Plattform, aber auf einer wichtigen.
Was nun die zwei-Sterne-Kritik in Amazon betrifft, so weiß ich, aus welchem Eck sie kommt und dass sie absolut nichts mit den Tatsachen in der LR zu tun hat. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben, aber das auf die 'Sägen' zu beziehen, das wäre genau jenem Schreiber Wasser auf seine Mühlen gegossen.
Und nun noch zu einem letzten Punkt - die Übersetzung der Bücher. Laß Dir bitte sagen, daß die Übersetzung eines Buches wie "Heiss" ins Englische rund 10.000 Euro kostet. Ich glaube, Du überschätzt die finanziellen Möglichkeiten eines Autors.... Da wären Verlage gefragt und DIE machen es schon nicht. Außerdem - eine Übersetzung ist noch keine Garantie für eine Veröffentlichung, das haben bereits mehrere Kollegen feststellen müssen, die sich die Kosten mit Agentur und Verlag gedrittelt hatten. Sonst hätte ich schon "Ewig" ins Englische übersetzen lassen (was ich damals übrigens bei LangenMüller gehofft hatte).
Fazit - ohne Voting-Aufrufe wäre "Heiss" in den LB-Listen genau so leer ausgegangen wie ein Jahr zuvor "Falsch". Und wir hätten jede Menge Aufmerksamkeit verschenkt. Denn ein Buch kann noch so gut sein. Wenn es nicht in Stapeln beim Buchhändler liegt, nicht in den Medien vorkommt und nicht beworben wird, dann wird es untergehen. Weil ein Hype nunmal einen Auslöser braucht. Es gibt Ausnahmen, bestimmt, aber die sind selten. Wie wäre es sonst erklärlich, dass selbst nach sechs erschienenen Büchern in den letzten Jahren immer wieder erklärte Thriller-Fans schreiben "Schilddorfer? Nie gehört...".
Das nur so zum Nachdenken, das Wort zum Mittwoch...."

Endlich mal kein „Schablonenbuch“…

Kriminudel ist der Nick von Barbara, einer der Stützen der "Heiss" Leserunde. Ihre Begeisterung steckte andere an, sie rief unermüdlich zum Voten in den betreffenden Listen bei LB auf und fand sogar noch im urlaub Zeit, sich im Hotel einzuloggen und an der Leserunde teilzunehmen. Heute hat sie ihre Rezension online gestellt und - ich hab mich sehr darüber gefreut. Hier ist ihre Besprechung von "Heiss":

"Die Geschichte:
Eine mörderische Jagd nach dem größten Geheimnis der Antike.
Ein alter, weiser Künstler im Hindukusch, grausam ermordet. Eine schöne Archäologin, niedergestochen in Alexandria. Ein Berliner Nachtwächter mit durchgeschnittener Kehle. Die Spuren führen zu einem sagenumwobenen Grab in der Sahara, seit Jahrhunderten bewacht von Skorpionen, dessen Geheimnis so kostbar ist, dass Menschenleben wenig zählen ...
John Finch, der nicht mehr ganz junge, dafür umso tollkühnere Pilot, erhält einen fast unmöglichen Auftrag: Er soll den Polizeichef einer pakistanischen Kleinstadt ausfliegen, der hinter dem Mord an dem alten Mann westliche Geheimdienste vermutet und so plötzlich zum Gejagten wird. Für Finch ist kein Auftrag zu gefährlich - doch in Europa angekommen, beginnt für Finch und seine Verbündeten ein Wettlauf um ihr Leben. Sie haben in ein Wespennest gestochen: Ihre Gegner sind nichts weniger als dem unbekannten Grab Alexanders des Großen und einem verschwundenen Geheimdienstarchiv auf der Spur. Eine atemlose Jagd rund um den Globus und quer durch die Zeiten beginnt ...

Der Autor:
Gerd Schilddorfer wurde in Wien geboren. Seine jounalistische Laufbahn begann bei der Austria Presse Agentur; sechs Jahre lang war er Chefreporter bei der TV-Serie »Österreich II« im Team von Dr. Hugo Portisch.
Heute arbeitet er als freier Journalist und Fotograf in Wien, Berlin, Niederösterreich und wo immer es ihn hinverschlägt.

Er ist nicht nur ein toller Autor, sondern auch ein wunderbarer Mensch. Die Leserunde in „Lovelybooks“ hat inzwischen über 4.200 Posts und Gerd Schilddorfer begleitet diese Leserunde einzigartig. Er geht auf jeden Leser, auf jede Frage und auf jede Anmerkung ein. Jeder einzelne Leser ist ihm wichtig und erhält seine volle Aufmerksamkeit.

Meine Meinung:
Auf dem Markt gibt es eine Fülle an Krimis und Thrillern. Leider musste ich in der Vergangenheit oft feststellen, dass man über viele Bücher eine Schablone legen kann. Die Geschichten fangen mit einem oder mehreren Morden an, es folgen mehrere Spuren, die zum Täter führen und zum Schluss kommt die Aufklärung mit einem mehr oder minder furiosen Ende. Schön, aber leider oft auch langweilig.

Bei „Heiß“ ist alles anders und damit hebt sich dieses wunderbare Buch wohltuend von der Masse ab. Es beginnt extrem spannend und bei einer abenteuerlichen Reise um die halbe Welt lernt man in verschiedenen Zeitabschnitten die unterschiedlichsten Menschen und Orte kennen.
„Heiß“ ist voller interessanter Persönlichkeiten, geprägt von einem feinem Humor, übervoll mit geschichtlichen Fakten, mit extrem gut beschriebenen Handlungsorten und - das Ganze auch noch voller Spannung, die bis zum Schluss erhalten bleibt.

Oft hatte ich bei anderen Büchern auch den Eindruck, dass die Autoren irgendwann merken, dass sie nun zum Ende kommen müssen. Und so fällt leider auch oft der abrupte Schluss einer eigentlich ganz guten Geschichte aus. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und es kommt ein Ende, dass mir den Lesegenuss wieder nimmt.

Auch hier unterscheidet sich „Heiß“ von den meisten anderen Büchern. Ich hatte das Gefühl, am Anfang der Geschichte einzutauchen, und wollte am Ende gar nicht mehr auftauchen. Wenn ich ein Buch zuklappe und mich regelrecht ausgeschlossen fühle, dann war es richtig gut. Und so war es auch mit „Heiß“ - ich habe es nun vor über drei Wochen ausgelesen und habe immer noch dieses Gefühl von „Ausgeschlossen-Sein“.

Meine Bewertung zu diesem Lesegenuss hat so lange gedauert, weil ich mir den Kopf zerbrochen habe, wie ich diesem tollen Buch und seinem wunderbaren Autor gerecht werden kann. Nun denke ich, dass ich den beiden mit meinen Worten nie gerecht werden kann und habe einfach drauf los geschrieben und kann nur hoffen, dass meine Begeisterung zum Ausdruck kommt und viele neugierig auf dieses einzigartige Buch werden.

Ich lese nicht nur gerne, sondern ich liebe auch Reisen. Vielleicht kennen viele von Ihnen, dass man in jedem Urlaub Dinge findet die man liebt, und manches hat einem in einem anderen Urlaub besser gefallen. In einem Hotel hat das Essen besser geschmeckt, in einem anderen Hotel war das Zimmer schöner und in wieder einem anderen Hotel hat der Strand besser gefallen.

So ähnlich geht es mir oft bei Büchern. Bei „Heiß“ allerdings ist wirklich alles genau so, wie ich es mir bei einem richtig guten Buch wünsche. Eine andere Leserin hat in ihrer Rezension geschrieben, dass „Heiß“ ihr persönlicher Familienvirus geworden ist. Sie, ihr Mann und auch ihr Sohn waren begeistert. Das zeigt, dass Gerd Schilddorfer es geschafft hat Frauen, Männer und junge Menschen für sein Buch zu begeistern.

Ich habe mir überlegt, ob es ein Gegenmittel für diesen Virus geben kann und bin zu der Erkenntnis gelangt, dass es nur eins in Frage kommt: der nächste Schilddorfer !!!!

Wie alle Fans von Gerd Schilddorfer warte ich nun gespannt bis endlich „Still“ auf den Markt kommt und ich endlich wieder eintauchen darf.

Zu „Heiß“ gebe ich nicht nur eine Leseempfehlung ab, sondern es ist einfach ein Lese-Muss.

Leider gibt es nicht so viele Sterne, wie ich gerne vergeben möchte. Also fünf Sterne +++…"