Montag, 20. November 2017

Einfach nur genial

Vampir989 ist nicht blutrünstig....:=) Nun schon zum zweiten Mal mit John im Cockpit unterwegs, genießt sie noch jeden Augenblick der Abenteuer und hat heute ihre Rezension in der Leserunde publiziert. Und ich, ich freu mich drüber und stelle sie hier auf den blog...

"Klappentext: Eine erhängte Mumie in einem verlassenen Haus, geheimnisvolle chinesische Schriftzeichen, drei erdrosselte Männer, die Triaden in Berlin - Kommissar Thomas Calis steht vor einem Rätsel. Dann taucht eine geheimnisvolle Todesliste auf, und mit einem Mal befindet sich Calis' alter Freund John Finch auf einer Jagd nach Geheimnissen aus der Kolonialgeschichte. Denn plötzlich führen die Verbrechen der Gegenwart in die dunkelsten Ecken der Vergangenheit und zu einem Grab, das keiner öffnen möchte ...

Wieder einmal hat es Gerd Schilddorfer geschafft mich mit diesem Buch in den Bann zu ziehen.Ich wurde in eine faszinierende und atemberaubende Welt entführt. Für einige Zeit habe ich in meinen Träumen geschwebt, fernab von meinem Alltag. Der Schreibstil ist wieder einfach angenehm leicht und flüssig.Ich bin mit dem Lesen sehr gut voran gekommen.Die Seiten flogen nur so dahin und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen.

Die mir schon bekannten Protoganisten wurden wieder hervorragend beschrieben und die Charaktere sehr gut ausgearbeitet.Gleich habe ich John Finch und seine Freunde wieder in mein Herz geschlossen. Ich habe mit Ihnen spannende und spektakuläre Abenteuer erlebt. Die Erzählweise des Autors ist so fesselnd und packend, dass ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen wurde. Fasziniert haben mich auch die beeindruckenden bildhaften und ansprechenden Beschreibungen der einzigartigen Schauplätze.So hatte ich das Gefühl, selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.

Wieder einmal werden viele Geheimnisse und Rätsel gelüftet und dabei geht es hochdramatisch zu. Gerd Schilddorfer baut dabei historisch wahre Fakten und Tatsachen in die Handlung ein. Dies ist ihm perfekt gelungen. Auch durch seine sehr guten Recherchen erhalten wir viele interessante Informationen zu gewissen historischen Ereignissen. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen und Ereignisse. Die Spannung bleibt durchweg erhalten und es wird nie langweilig. Aber auch der Humor kommt auf keinem Fall zu kurz. Bei einigen Situationen habe ich mich köstlich amüsiert und geschmunzelt.Gerade die Mischung aus Abenteuer ,Dramatik,Spannung und Humor machen dieses Buch so lesenswert.

Das Cover finde ich auch sehr gut gewählt und einfach nur genial.Es passt perfekt zu dieser Geschichte und rundet das brilliante Werk ab. Ich hatte viele spannende und unterhaltsame Lesemomente mit dieser Lektüre und freue mich schon jetzt auf eine weitere Folge mit John Finch.

Ich vergebe glatte 5 Sterne."

Freitag, 17. November 2017

… und alles begann schon vor langer Zeit

Unter diesen Titel stellte buecherwurm1310 ihre Rezension....nachdem sie festgestellt hatte: "Wenn man beim Lesen das Essen und Trinken vergisst und sich wundert, dass es spät abends ist, obwohl man das Gefühl hat, dass doch gerade erst angefangen hat, spricht das für das Buch..." Und ich freu mich darüber, weil Schreiben ein einsamer Job ist und ich jedes Feedback geniesse. Hier nun ihre Rezension, die dem Zerberus Schlüssel fünf Sterne verleiht:

"Obwohl es bereits drei Vorgängerbände gegeben hat, habe ich zuvor nur den „Nostradamus Coup“ gelesen, der mich schon begeistert hat. Auch "Der Zerberus Schlüssel" ist wieder ein gewichtiges Buch mit vielen unterhaltsamen Seiten.

In Berlin findet eine Studentin eine erhängte Mumie in einem seit langem verlassenen Haus. Als dann auch noch „frische“ Leichen auftauchen, die scheinbar keine Vergangenheit, dafür aber eine Menge Geld und Waffen haben, wird Kommissar Thomas der Urlaub mit  seiner Freundin, der Frankfurter Kommissarin Martina Trapp, gestrichen.

Sein Freund John Finch, ist bei der Internationalen Luftfahrtausstellung in Berlin wieder einmal in seinem Element, als ihm ein paar Chinesen ein merkwürdiges Angebot machen.

Finchs Freund Llewellyn Thomas erhält an seinem Rückzugsort in Schottland ein Paket, das vor langer Zeit aufgegeben wurde und ein blutiges Messer enthält, und Alexander Reiter ist auf der Suche nach einem verschollenen alten Buch.

Zwischendurch werden wir noch in die Vergangenheit mitgenommen, als während des Zweiten Weltkrieges der deutsche Kreuzer „Komet“ in geheimen Auftrag unterwegs ist.

Es gibt also einige Handlungsstränge zu verfolgen in diesem komplexen Thriller. Die Freunde, die mir schon im vorigen Buch ans Herz gewachsen sind, haben also wieder alle Hände voll zu tun, um die verwickelten Situation zu entwirren. Es stellt sich mit der Zeit heraus, dass alles mit allem zu tun hat und dass da eine graue Eminenz seine Strippen zieht. Wer konnte schon ahnen, dass alles sogar noch weiter in die Vergangenheit führt. Es geht um sehr viel, was die Geheimdienste einiger Länder auf den Plan ruft.

Neben den bekannten und beliebten Protagonisten gibt es auch noch Nebencharaktere, die mir gut gefallen haben, wie ein Berliner Original und ein schottische Lady. Es hat mich auch gefreut, dass die französischen Twins mit ihren coolen T-Shirts wieder dabei waren. Die Jungs bringen frischen Wind in die geweihräucherte Kirche.

Es war wieder sehr, sehr spannend. Ich habe beim Lesen alles um mich herum vergessen und mich ganz der action- und temporeichen Geschichte hingegeben. Obwohl es so spannend ist, gibt es aber auch sehr humorvolle Gespräche.
Meine Leseempfehlung für diesen hochspannenden und temporeichen Thriller."

Dienstag, 14. November 2017

Spannung, Action, John Finch!

tweedledee kam beim "Nostradamus-Coup" in die Leserunde und stieg gleich voll mit ein. Dann kam der Zerberus-Schlüssel und sie stand in den Startlöchern und legte los, als das Buch eintrudelte. Hier nun ihre Rezension - und ich hab mich über die fünf Sterne sehr gefreut!!



"Der Zerberus Schlüssel" ist der vierte Teil der Reihe um den sympathischen Piloten John Finch, ein weiteres spannendes Abenteuer aus der Feder von Gerd Schilddorfer.

Der Anfang des Thrillers führt uns nach Berlin, wo eine Studentin über eine Leiche stolpert. In einem seit Jahren aufgegebenen Haus hängt sie im Obergeschoss seit  Jahrzehnten, inzwischen ist der Leichnam mumifiziert. Währenddessen beschäftigt Kommissar Thomas Calis sich mit rätselhaften Morden. Drei Männer wurden erdrosselt, alles unauffällige Zeitgenossen. Er versucht herauszufinden, was die drei Männer verbindet. John Finch wiederum befindet sich in Berlin bei der Internationalen Luftfahrtausstellung, wo er den neuesten Eurocopter X3 fliegen soll. Sein Freund Llewellyn Thomas erhält ein Paket, das schon vor zwanzig Jahren aufgegeben wurde, in ihm eine mit Blut bedeckte Stichwaffe. Last but not least ist Alexander Reiter auf der Suche nach einem lange verschollenen Buch...


Auf über 800 Seiten begleiten wir John Finch und seine Freunde auf einem spannenden Abenteuer. Es gibt viele unterschiedliche Stränge, auch Handlungsebenen die in der Vergangenheit liegen, nach und nach laufen sie zusammen und werden zu einer dichten Story verwoben. Geheimdienste verschiedener Länder sind in die Geschichte verwickelt, eine Geschichte, deren Anfänge weit in die Vergangenheit zurück gehen, bis in die Zeit des zweiten Weltkrieges, sogar bis in die Zeit der Kolonien. Gerd Schilddorfer hat perfekt recherchiert und verknüpft die einzelnen Stränge geschickt zu einer fesselnden und dichten Story.


Für mich war es wie ein Treffen mit alten, lieb gewonnenen Bekannten, da ich den Vorgänger schon verschlungen hatte. Aber auch einige interessante neue Personen bekommen ihren Auftritt, so z. B. eine schlagfertige schottische Lady. Die Protagonisten sind detailliert gezeichnet und fast durchweg sympathische Charaktere, sie wirken lebendig und authentisch.


Das Buch ist anspruchsvoll und lässt sich aufgrund der vielen Protagonisten und Handlungsstränge nicht mal so nebenher lesen. Es erfordert Aufmerksamkeit und ein gewissens Maß an Konzentration, belohnt dann aber mit einer spannenden sowie actionreichen Handlung. Ich bin begeistert und habe jede Seite genossen, für mich ist der Zerberus-Schlüssel ein Thrillerhighlight 2017."

Sonntag, 12. November 2017

Schatten der Vergangenheit

Ich weiß, Mabuerele hält es schon länger mit John und dem Dream Team aus. Sie hat ihn in Südamerika begleitet und in Afrika, nach Italien und nach England, nach Pakistan und in den Hindukusch, nach Afghanistan und wieder zurück. Einmal um die Welt und wenn ich ihr dann noch mit einem weiteren Buch ein spannendes Leseabenteuer bescheren kann, dann bin ich schon ein bißchen stolz...
Heute hat sie ihre Rezension geschrieben und ich bin noch ein ein bißchen stolzer....:=)

"„...Gehen Sie ganz rauf, da spielt die Musik. Bergner dirigiert, Dr. Sternberg spielt die erste Geige, und das Fußvolk versucht, das Tempo zu halten...“


Wir schreiben das Jahr 1989. Harald Gärtner erlebt in Westberlin den Fall der Berliner Mauer. Dann erhält er einen Anruf. Er soll bleiben, wo er ist. Es fällt ein Satz, den damals sicher viele gedacht haben:
„...Auf diesen Fall hatte ihn niemand vorbereitet...“

Dann wechseln wir ins Jahr 2010. Alexander Reiter steigt in ein Haus in Salzburg ein. Er findet hunderte wertvolle Gemälde. Eins nimmt er mit, um es der Besitzerin zurück zu geben.

Es geht noch weiter zurück in die Vergangenheit. Der deutsche Kreuzer „Komet“ war auf den Weg durch die Nordost-Passage. An Bord ist SS-Hauptsturmführer Werner Reichelt. Er führt die schriftliche Order für das Ziel der Fahrt mit sich, macht sich aber bei der Crew sehr unbeliebt.

Ich könnte noch weitere Episoden vom Beginn des Buches anführen. In kurzen Abschnitten führt mich der Autor rund um die Welt. Alles wird am Ende für das Geschehen in der Gegenwart seine Berechtigung haben.

Die Gegenwart führt mich nach Berlin. Bei einer Routinekontrolle findet eine junge Frau eine mumifizierte Leiche in einem leeren Berliner Mietshaus. Der Zeitungsartikel darüber scheucht plötzlich verschiedene Leute auf, die sich bisher ruhig verhielten. Außerdem sorgt eine Liste, die aus geschredderten Stasiakten rekonstruiert wurde, für hektische Aktivitäten von Compton, dem alten Mann des englischen Geheimdienstes.

Auch der vierte Thriller der Serie ist an Spannung nicht zu überbieten. Ich kenne zwar alle Teile, aber man kann ihn durchaus auch verstehen, ohne die Vorgängerbände gelesen zu haben. Alle wichtigen Informationen sind in der Handlung integriert. Selbst kurze Rückblicke auf den einen oder anderen Lebenslauf finden sich im Text.

Der Schriftstil des Buches ist abwechslungsreich. Fesselnde und temporeiche Szenen werden dadurch unterstützt. Ein schneller Wechsel von Handlungsort und Protagonisten erhöht den Spannungsbogen, zumal häufig an einer entscheidenden Stelle abgebrochen wird.

Vielfältige humorvolle Teile, häufig eingebettet in präzise ausgearbeitete Gespräche, sorgen für kurze Ruhepunkte. Mit obiges Zitat wird Kommissar Calis zum Tatort und zur Spurensicherung geschickt. Die Krönung war für mich das Telefongespräch von John mit zwei jungen Franzosen. Zum Zitieren wäre es – leider – zu lang.

Das Buch verfügt aber nicht nur über komplex aufgebaute Handlungsstränge. Der Autor legt Wert darauf, dass seine Handlungsorte in Wirklichkeit existieren und beschreibt sie deshalb hinreichend. Außerdem werde ich als Leser mit einer Menge historischem Wissen konfrontiert, dass für den Handlungsablauf von Bedeutung ist. In diesem Buch sind es insbesondere die dunklen Kapitel der britischen Kolonialgeschichte in Asien.

Ab und an gibt es fast poetische Sätze, wie das folgende Beispiel zeigt. Gleichzeitig sieht man darin, wie gut der Autor das Spiel mit Worten beherrscht.
„...Meine Mitarbeiter … meinten, Sie seien mehr oder weniger ein Phantom auf der Flucht, ein Schatten zwischen den Welten, ein Nebel, der sich in den ersten Strahlen der Morgensonne auflöst, Sand, der haltlos zwischen den Fingern durchrieselt...“
Wer damit gemeint ist? Das wird hier nicht verraten.

Während nach dem anfänglichen Blicken in die Vergangenheit die Handlung dann schnell in der Gegenwart bleibt, gibt es bewusst eine Ausnahme. Die Reise der „Komet“ darf ich längere Zeit zwischendurch begleiten. Immer wieder gibt es kurze Episoden über die Fahrt.

Die Geheimdienste kommen im Buch gar nicht gut weg – und das mit Recht, denn Menschen sind für sie nur Spielfiguren in deren Schachspiel des Lebens.

Ein kurzes Nachwort gibt Informationen zur Entstehung des Buches.

Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Der Autor versteht es, reale Geschehen, historische Fakten und eigene Ideen zu einer komplexen Handlung zu verknüpfen. Mit einem chinesischen Sprichwort aus dem Buch möchte ich meine Rezension beenden:
„...Wenn der Brunnen trocken ist, erkennt man den Wert des Wassers...“

Überzeugend, Überragend

Leserin71 ist Widerholungstäterin und sie scheut sich nicht, es zuzugeben...:=) Selbst ihr Mann reisst sich von seinen vielgeliebten Comics los, wenn John Finch wieder ins Flugzeug steigt - und DAS will schon was heissen.

Hier nun ihre Rezension:

"He did it again!

Gerd Schilddorfer hat schon drei Vorgänger-Bücher zu "Der Zerberus-Schlüssel" geschrieben. Jeder dieser Bände steht für sich und kann ohne Kenntnisse der vorhergehenden gelesen werden. Dennoch empfiehlt es sich, die Bände in der Reihenfolge zu lesen.

Auf 814 Seiten entführt uns Gerd Schilddorfer in andere Welten (China, England, Afrika, Pazifik) und in andere Zeiten (200 v. Chr., 19. Jahrhundert, 2. Weltkrieg, Wendezeit), alles mit einem engen Bezug zur Gegenwart. Die Haupthandlung spielt diesmal in Berlin. Kommissar Calis ermittelt im Fall von vier ermordeten Männern in Berlin als eine erhängte Mumie auftaucht.

Parallel dazu wird Llewellyn Thomas ein Paket zugestellt, das eigentlich an jemand anderen adressiert ist. Was er darin findet, alarmiert ihn sehr und lässt ihn Kontakt aufnehmen mit weiteren Mitstreitern - und schon ist John Finch wieder dabei und mit ihm tolle Fluggeräte und natürlich sein Papagei und Amber Rains.

Wie dann aber der Meisterdieb Alexander Reiter alias Rebus und der vatikanische Geheimdienst Pro Deo in die Sache verwickelt sind, sollte jeder selbst lesen.

Meine Meinung:
Ich bin bekennender Schilddorfer Fan. Auch dieser John-Finch-Thriller hat mich wieder überzeugt und nicht nur mich, auch meinen Mann, der eigentlich sehr wenig liest, aber sich einen neuen Schilddorfer nicht entgehen lässt.

Schön, dass diesmal wieder Thomas Calis und Martina Trapp von der Partie sind, dass Rebus eine wichtige Rolle bekommt, dass Finch so tolle Flugeinlagen liefern darf, dass ein paar nette Nebenfiguren dazu kommen, dass die T-Shirts von den Computerspezialisten wieder für Lacher sorgen und dass am Ende alle zusammen kommen für ein überzeugendes Finale, das nur geschmälert wird vom Verrat des Einen, der eigentlich immer die Strippen zieht.

Ausgezeichnet gefallen hat mir die Aufbereitung der Geschichte im fernen Asien. Was die Komet dort gemacht hat und wie der erste Kaiser von China seine Unsterblichkeit vorbereitet hat, wusste ich bisher nicht, genauso wenig , welche Plünderungen dort vorgenommen wurden.

Die spannende Schatzsuche findet ein Ende, bei dem die vielen, vielen Handlungsstränge schön zusammen geflochten werden und ein Gesamtbild ergeben.


Sehr gerne vergebe ich 5 von 5 Sterne für dieses Lesehighlight."

verschiedenen Geheimnissen auf der Spur

Wie meine Leser wissen, ist in meinen Büchern nichts so, wie es scheint. Da gibt es nicht nur ein level, sondern mehrere und wie immer greift alles ineinander. Wie es nun einmal im Leben ist. Es gibt nicht nur eine Dimension...

irismaria ist schon seit Beginn der John-Finch Reihe dabei, schaut immer wieder in den Leserungen vorbei, (die bei uns ja ein Jahr dauern....:=) selbst wenn es kein aktuelles neues Abenteuer gibt. Aber WENN das neue Buch da ist, dann steht sie in den Startlöchern und kann es kaum erwarten. So war es auch beim "Zerberus Schlüssel" und hier ist ihre Rezension, die sie heute morgen veröffentlicht hat:

""Der Zerberus Schlüssel" ist der neueste Thriller aus der Reihe rund um John Finch von Gerd Schilddorfer. Diese Thrillerreihe begleitet mich seit mehreren Jahren und die spannenden und intelligent geschriebenen Geschichten sind immer wieder Highlights im Lesejahr. Von Band zu Band hat sich das Team und um den Abenteurer und Flieger John Finch immer weiter erweitert und auch in diesem Band ist ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten gegeben.

Die Abenteurer haben es mit mehreren Fällen zu tun, so geht es um eine erhängte Leiche, die nach 25 Jahren in einem Haus in Berlin aufgefunden wird, um ein im Zweiten Weltkrieg im Pazifik von Deutschen aufgebrachtes und dann verschwundenes Schiff, um einen blutigen Dolch in einem Päckchen, der erst nach Jahrzehnten den Absender erreicht und eine jahrhundertealte Reisebeschreibung mit brisantem Inhalt, die in einem Wiener Museum verschollen ist.

Neben den schon fast üblichen Geheimdienstverwicklungen haben die Abenteurer als Gegner diesmal auch die chinesischen Triaden und andere, die noch Rechnungen aus der Vergangenheit offen haben.

"Der Zerberus Schlüssel" ist von Beginn an super spannend, durch die wechselnden Handlungsstränge sehr abwechslungsreich und es ist eine gelungene Mischung zwischen Action und der oft humorvollen Interaktion der Charaktere.

Mein Fazit: für Fans der Reihe ist das Buch ohnehin ein Muss, aber auch als Einzelband allen sehr zu empfehlen, die einen spannenden Thriller mit historischen und kunstgeschichtlichen Elementen lieben."

Geschichte ist der Teppich auf dem wir uns bewegen

kari0005 hat an der Leserunde trotz aller Arbeitsbelastung teilgenommen und ist vor allem bei den letzten Kapiteln in die Direttissima eingebogen - sie konnte nicht mehr aufhören zu lesen...:=) Gestern Nacht hat sie ihre Rezension mit fünf Sternen eingestellt und - hier ist sie....

"Dieser Satz - Geschichte ist der Teppich auf dem wir uns bewegen - wird im aktuellen Fall von John Finch zur Realität für alle Protagonisten. Erst wird von der Studentin Annette Krüger eine Mumie gefunden. Dadurch bringt sie einen Stein ins Rollen, denn seit der Kolonialzeit sind viele Geheimdienste auf der Suche nach dem "Zerberus-Schlüssel". Nach und nach müssen unsere "Helden" die Puzzelstücke zusammenfügen und begeben sich damit auf Spurensuche durch Berlin, London, Wien, Murau und Rom bis sie schließlich in China landen

Auch die einzelnen Vorgeschichten sind von großer Bedeutung, wie etwa ein gefährlicher Flug nach Angola und die Mission der Komet im 2. Weltkrieg. Doch möchte ich hier nichts vorwegnehmen und somit die Spannung aufrecht erhalten.

Wie auch schon bei den letzten Bänden ist es Gerd Schilddorfer gelungen einen  spannenden Roman zu schreiben, der auch viele historische und aktuelle Fakten beherbergt, zu verfassen.

Für Freunde von Krimis und Dan Brown ist "Der Zerberus-Schlüssel" bestens geeignet. Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung."