Mittwoch, 22. Mai 2013

"Heiss" - Leseprobe 2

Nachdem wir in der ersten Leseprobe John Finch beobachtet haben, der nach Ägypten zurück kommt, wo ihn im wahrsten Sinne des Wortes die Vergangenheit einholt, kommen wir in der zweiten zu einer Figur, die uns ebenfalls durch das ganze Buch begleiten wird. Einer Figur, die allerdings noch niemand kennt (weil sie in "Falsch" nicht mitgespielt hat..:=), die aber auch in "Still" dabei sein wird. Aber - lest selbst....:=). Auftritt Thomas Calis....





Ostermontagabend, Kleingartenanlage „Sonntagsfrieden“, Berlin /Deutschland
    
   
Thomas Calis verfluchte seine Tante Louise an diesem Abend bereits zum hundertsten Mal.
Mindestens.
Als er erschöpft den drei Männern hinterher blickte, die mit einem herablassenden Lächeln die quietschende Gartentür öffneten, das Grundstück verließen und sich dabei einen wissenden Blick zuwarfen, schickte er noch einen besonders saftigen Fluch himmelwärts und hoffte, dass Tante Louise ihn da oben hören möge. Das Gremium der Kleingartenanlage „Sonntagsfrieden“, bestehend aus Vorsitzendem, Kassenwart und einem greisen Ehrenmitglied, das bestimmt noch Bismarck persönlich gekannt hatte, bog entschlossen auf den schmalen Verbindungsweg zwischen den Gärten ein. Dann, wie auf ein unhörbares Kommando, wandten sich die drei Männer auf dem gepflegten Kiesweg nochmals um und warfen einen misstrauischen Kontrollblick zurück. Er wartete nur darauf, dass sie erneut einen Zollstock zücken würden, um die Höhe der Fliederhecke nachzumessen. Der Schlag sollte sie treffen und seine Tante Louise noch dazu!
Aber der zweite Teil des Wunsches hatte sich bereits erfüllt.
Dabei hatte alles so harmlos begonnen. Kurz nach Weihnachten war Tante Louise – oder Louischen, wie sie im Kreise der Familie hieß – im Alter von 84 Jahren sanft entschlafen. Ihre riesiges Appartement am Ku’damm, das sie seit mehr als fünfzig Jahren allein bewohnt und bis an die Decke mit ihrer Ansicht nach Sammelnswertem vollgestopft hatte, war der regelmäßige Treffpunkt für Familienfeste aller Art gewesen. Denn eines hatte Tante Louise perfekt beherrscht – sie konnte kochen wie ein französischer Küchenchef.
Louise kochte gern, ausgezeichnet und viel, was ihr in der Familie eine unbestrittene Beliebtheit sicherte. Dazu kam, dass ihr erster und einziger Gemahl, der die Ehe mit der quirligen Louise nur neun Monate lang überlebt hatte, sein beträchtliches Vermögen in blinder Liebe seiner damals blutjungen Frau vermacht hatte. So konnte Louischen sich den Luxus erlauben, nicht zu arbeiten, ihr plötzliches Vermögen zu vermehren und ansonsten Gegenstände anzuhäufen, die ihr in die Finger kamen.
Sie ging es systematisch an. War eines der hohen Zimmer vollgeräumt, dann wurde es einfach abgeschlossen und die Sammlung im nächsten fortgesetzt. Da ihre Wohnung den gesamten ersten Stock eines Patrizierhauses beim Olivaer Platzes einnahm, konnte Louise in Ruhe Jahrzehnte lang ihrer Leidenschaft frönen, bevor sie sich platzmäßig einschränken musste. Bevor sie, von Altersschwäche gezeichnet, die letzte Woche ihres Lebens im Krankenhaus verbrachte, hatte sie nur mehr in der Küche und einem kleinen Kabinett gehaust. Der Rest der Wohnung, angefüllt mit Schätzen aller Art, war kaum mehr betretbar gewesen.
Die Erben rieben sich angesichts der traurigen Mitteilung vom Ableben der etwas spleenigen alten Dame erwartungsvoll die Hände und Thomas Calis musste sich eingestehen, dass auch er keine Ausnahme bildete. Als er hörte, dass seine Lieblingstante das Zeitliche gesegnet hatte, war er mit einem Gefühl freudiger Erwartung zu Frank Lindner, seinem Chef, gegangen, hatte sich einen freien Tag genommen und war schließlich beschwingt zur Testamentseröffnung geradelt.
Die Enttäuschung war umso größer gewesen, als der Notar das Schriftstück verlesen hatte und Thomas Calis’ Name nicht gefallen war. Louise hatte alle bedacht, ihn aber offenbar vergessen! Die Sammlung alter Meister ging an ihren jüngeren Bruder Leon, die Bibliothek an Cousine Marianne und die Biedermeier- und Jugendstilmöbel an Tante Sophie, der Schmuck an Rosemarie, der Inhalt des Kabinetts an ihren Neffen Walter... und so ging es weiter.
Seitenlang.
Als der Notar das Testament endlich verlesen hatte, griff er gierig nach einem Glas Wasser, das auf dem modernen Schreibtisch stand, leerte es mit einem Zug und holte danach tief Luft. „Ach ja, da haben wir noch einen Zusatz“, murmelte er, als er einen angehefteten und gestempelten kleinen Zettel entdeckte, der dem Testament beigefügt war. „Meinem Neffen Thomas Calis vermache ich den Kleingarten in Berlin-Charlottenburg, den  mein seliger Mann damals nach dem Krieg erworben hat. Ich weiß, dass er somit in die besten Händen kommt.“
Der Notar blickte suchend auf und schaute direkt in die verständnislosen Augen des völlig vor den Kopf gestoßenen Erben. 
„Kleingarten?“, hörte Calis sich krächzen, „Laubenpieper? Is’ nicht wahr...“
Niemand aus der Familie hatte ihm gratuliert.
Kein bisschen Neid hatte sich in den Augen der Angehörigen abgezeichnet, nur stummes Mitleid. Bis dato hatte niemand gewusst, dass Louischen ein Grundstück in einer Kleingartenanlage mit dem bezeichnenden Namen „Sonntagsfrieden“ am Goslarer Ufer ihr Eigen nannte. Nun war es also in die treusorgenden Hände von Lieblingsneffen Thomas Calis übergegangen.
Geschah ihm Recht.
Mit der schüchternen Frage: „Gibt es vielleicht die Möglichkeit, die Erbschaft auszuschlagen?“, war Calis schließlich völlig zum Paria geworden. Die entrüsteten Blicke der übrigen Verwandtschaft, verbunden mit einem entsetzten, kollektiven Kopfschütteln, hatten ihn an den Sessel genagelt.
Von diesem Zeitpunkt an hatte ihn keines der übrigen Familienmitglieder mehr beachtet.
So hatte Thomas Calis alles verdrängt: Die Testamentseröffnung, Tante Louise, den Kleingarten, die Akte Sonntagsfrieden. Er hatte sich in die Arbeit gestürzt, war mit Alice, seiner neuen Freundin, auf einen Kurzurlaub nach Marienbad gefahren und hatte bei seiner Rückkehr einen knallgelben Zettel mit einer Telefonnummer auf seinem Schreibtisch vorgefunden. „Dringender Rückruf“, stand darauf, dann eine Nummer und „unverzüglich!“
Was dann kam, sollte er nicht so schnell wieder vergessen. Ein entrüsteter Vorsitzender des Kleingartenvereins "Sonntagsfrieden" hatte ihm im Laufe eines eher einseitig geführten Gesprächs ein klares Ultimatum gestellt: „Der Garten mit der Nummer 9/54, den Sie von Ihrer Tante geerbt haben, muss bis zur Eröffnung der Saison 2011 am Ostermontagabend auch tatsächlich einer zivilisierten Grünfläche ähnlich sehen und nicht einer zugewachsenen Deponie mit einem halbverfallenem Haus. So etwas ist unserer Gemeinschaft unwürdig! Hier gibt es Regeln und Pflichten, Richtlinien und Satzungen! Wir haben mit Rücksicht auf den angegriffenen Gesundheitszustand Ihrer Tante und des hohen Alters beide Augen zugedrückt, aber nun ist die Schonfrist vorbei. Sie glauben wohl, nur profitieren zu können?“
„Wovon?“, hatte Thomas Calis halbherzig eingewandt, war aber auf völliges Unverständnis gestoßen.
„Laut Paragraph 24b der Kleingartenordnung können wir die Parzelle 9/54 jederzeit neu vergeben, sollte sie ungepflegt, vernachlässigt und offensichtlich ungenutzt sein oder den Vorschriften nicht entsprechen“, hatte der Vorsitzende ihn kühl wissen lassen. „Sie haben noch genau zwei Wochen Zeit.“
Das war das Ende des Gesprächs gewesen und der Beginn eines Wettlaufs gegen die Zeit, des Kampfs gegen Unkraut und Wildwuchs, überbordende Stauden und die verwitterten Holzbalken einer ehemals weiß gestrichenen Gartenlaube im Miniformat. Vom Haus, das direkt aus einer Modellbahnlandschaft zu stammen schien, gar nicht zu reden.
Das volle Ausmaß der Katastrophe war Thomas Calis klar geworden, als er das erste Mal vor einem windschiefen, rostigen Eisentor stand und versuchte, durch das meterhohe, wild wuchernde Gestrüpp irgendetwas zu erkennen. Auf dem Grundstück links von ihm zog ein kleiner Japaner unter ständigem Gemurmel seinen Rechen durch Kubikmeter von Kies und legte komplizierte Muster um Bonsai-Bäumchen an. Rechts tuckerte laut pfeifend eine Modelleisenbahn durch exakt rechtwinkelig gezogene Blumenrabatten, begleitet vom offensichtlichen Gejohle einer Kolonie Gartenzwerge mit weit aufgerissenen Mündern.
Thomas Calis ließ den Kopf hängen und schloss verzweifelt die Augen. 
„Hallo Nachbar!“, ertönte es aus der japanischen Enklave. „Haben Sie eine Machete mitgebracht? Oder sprengen Sie sich den Weg frei, Mastel Blastel?“

Eine arbeitsreiche Woche später – das Osterwochenende und damit der alles entscheidende Termin rückten unerbittlich näher – war Alice ihm in den Rücken gefallen.
„Ich nehme nicht an, dass du unseren Kurzurlaub auf Sylt vergessen hast“, hatte sie spitz bemerkt. „Abreise Karfreitag Nachmittag in meinem neuen Cabrio. Ich möchte Ostern nicht in Berlin festsitzen, während alle meine Freundinnen sich zwischen Garmisch und Kiel beim fröhlichen Eiersuchen im eleganten Rahmen vergnügen.“
„Hmm, daraus wird leider nichts“, hatte Calis gemurmelt und war dabei in Gedanken durchgegangen, was im Schrebergarten noch alles zu tun war. „Ich bin es Tante Louise schuldig.“
„Pah! Du bist ihr gar nichts schuldig!“ Alices erboster Kommentar hatte die Eröffnung  der Feindseligkeiten signalisiert. Das erbitterte Wortgefecht, an dessen Ende die Anwältin  wütend die Tür hinter sich zu gedonnert hatte, war das Letzte, das Thomas Calis seitdem von seiner Freundin gehört hatte.
Als er sich am Karsamstagabend auf seine Schaufel stützte und nachdenklich das erste Beet betrachtete, das er im Schweiße seines Angesichts angelegt hatte, fiel ihm Alice wieder ein. Wahrscheinlich drängte sie sich bereits kurzberockt an der Theke der Sansibar in Rantum, schlürfte Austern mit ein paar Verehrern im Schlepptau, die sich um die Bezahlung der Zeche stritten und dabei ihren Hintern nicht aus den Augen ließen.
Während er Regenwürmer belästigte...
„Nicht schlecht für einen Anfänger“, bemerkte die japanische Fraktion gönnerhaft mit breitem Grinsen, während der Zugmagnat auf der anderen Seite offenbar beschlossen hatte, den neuen Nachbarn zu ignorieren und stattdessen außerplanmäßig einen besonders langen Sonderzug einzuschieben.
Die Gartenzwerge johlten glücklich.

Montags war dann pünktlich um neunzehn Uhr wie angedroht das Dreigestirn am Osterhimmel aufgetaucht, Zollstock, Klemmbrett und Lageplan in der Hand. Das oberste Gremium der Kleingartenanlage „Sonntagsfrieden“ ließ keinen Zweifel daran, dass es ihm todernst war. Nach einer kurzen Begrüßung, die eher einer Kriegserklärung ähnelte, begannen sie die „Begehung des Grundstückes“, wie sie es nannten, schauten, maßen, schritten ab. Ihren wachsamen Blicken entging nichts. Die Höhe der Hecken, die Breite der Bäume, die Lage der Beete, der Abstand der Sträucher von der Grundgrenze, der neue Anstrich des Gartenhauses, die Art der gepflanzten Blumen. Hundertfünfzig Jahre Erfahrung in Kleingärtnerei trafen erbarmungslos auf pures Anfängertum.
Thomas Calis ertappte sich plötzlich dabei, wie sich seine Mordgelüste kaum noch zurückdrängen ließen. Er fühlte sich wie bei einer Prüfung, von der seine Zukunft abhing. Für einen Moment durchzuckte ein mörderischer Gedanke nach dem anderen sein Gehirn. Sprengung, Totschlag mit der Schaufel, heimliches Verbuddeln der Leichen im Tulpenbeet. Doch als er seinen japanischen Nachbarn sah, der neugierig über den Zaun glotzte und an einer übel riechenden Wurzel kaute, wurde ihm klar, dass es mit Heimlichkeit und Privatsphäre in einer Kleingartenanlage nicht weit her war.
Wenn hier einer furzte, dann litten drei andere.
Nach fast einer Stunde aufreibender und fast wortloser Kontrollarbeit war das Gremium wieder abgezogen und Calis hätte wetten können, dass ein kollektives Aufatmen durch die Nachbarschaft ging. Es war bereits dunkel geworden und aus einem der Gärten zog der Duft von Grillwurst und Rippchen durch die Abendluft.
Alice hatte sich das ganze Wochenende lang nicht gemeldet. Wahrscheinlich, nein, ganz sicher sogar war sie bereits mit einem ihrer Sylter Verehrer in medias res gegangen, wie sie es nannte.
Juristen unter sich... oder unter einander…
Mit einem allerletzten Fluch an die Adresse von Tante Louise zog er eine kalte Flasche Bier aus der Kühltasche und ließ sich seufzend ins Gras sinken. Seine Hände waren voller Blasen, zerkratzt und wund, seine Schultern und sein Rücken schmerzten. Die kurzgeschnittenen, strohblonden Haare standen nach allen Seiten ab, der Staub brannte in seinen Augen und die schmutzige Brille war zu einem Weichzeichner geworden, der die Welt gnädig ein wenig erträglicher erscheinen ließ. Thomas Calis war weichgeklopft, aber siegreich aus dem Kampf mit der Natur hervorgegangen.
Er war ein wenig stolz auf sich und genoss den Augenblick des Triumphs.
Das Pils zischte und verdampfte auf dem Weg in den Magen. Thomas atmete genüsslich auf und setzte die Flasche erneut an. Während er noch überlegte, danach sofort eine weitere Buddel zu köpfen, hörte er irgendwo drinnen im Gartenhaus sein Handy klingeln.
„Vergiss es“, murmelte er kopfschüttelnd, aber dann dachte er an Alice und rappelte sich ächzend hoch. Durch seine verschmierten Brillengläser sah er das Display nur verschwommen leuchten und so meldete er sich unverbindlich mit einem hoffnungsvollen „Ja?“
„Kommissar Calis? Wir haben einen Toten in der Berlichingenstraße in Moabit, ganz in Ihrer Nähe. Der Chef möchte, dass Sie sich die Sache ansehen. Natürlich nur, wenn Sie sich von Ihrer neuen Gartenleidenschaft losreißen können, wie er so richtig meinte...“ 
 

Dienstag, 21. Mai 2013

"Heiss" - Leseprobe 1

In "Heiss", dem zweiten Teil der John-Finch-Reihe, kehrt der Pilot nach Afrika zurück. Nach Jahren in Südamerika ruft ihn jener Kontinent wieder, in dem er - oder besser gesagt über dem er - den Großteil seines Lebens verbracht hat. Doch nicht alles verläuft so reibungslos, wie er sich das vorgestellt hat....


Terminal 3, International Airport, Kairo /Ägypten



            John Finch seufzte, als er die lange Schlange von Touristen und Geschäftsreisenden vor dem Abfertigungsschalter sah. Dann reihte er sich am Ende ein und warf einen Blick nach vorne. Zwei gelangweilt schauende Uniformierte kontrollierten mechanisch die Pässe der ankommenden Passagiere, warfen nebenbei immer wieder einen Blick auf einen flackernden kleinen Bildschirm, blätterten in ihren Unterlagen, unterhielten sich kurz, kontrollierten zuletzt noch eine Liste, um dann mit einer resignierten Handbewegung den Stempel auf eine freie Seite des Passes zu knallen.



Es gibt Dinge, die ändern sich nie, dachte Finch kopfschüttelnd und betrachtete die rotglühenden Ziffern der großen, rechteckigen Uhr, die über dem Foto der großen Pyramide zu schweben schien und inmitten der Zigarettenreklame mit dem Kamel etwas deplatziert aussah. „Das dauert mindestens eine Stunde“, murmelte er und zog ein internationales Luftfahrtmagazin aus der Tasche, das er bei der Zwischenlandung in Rio erstanden hatte, „und das ist noch optimistisch geschätzt.“



Er vertiefte sich in einen Artikel über den neuen Airbus 380 und war gerade bei den technischen Daten der Triebwerke angelangt, als ihm jemand auf die Schulter tippte.



„Mr. Finch, John Finch?”



Er blickte überrascht auf und sah in die dunkelbraunen Augen einer schlanken, uniformierten Frau, die ihn mit leicht schräg gelegtem Kopf und einem neugierigen Blick musterte. Sie trug ihr schwarzes Haar hochgesteckt und ihre Figur in Verbindung mit dem knappen Schnitt ihrer Uniform würde bei allen noch so religionstreuen Ayatollahs für schlaflose Nächte sorgen, da war sich Finch sicher.



„Sieh da, es hat sich doch etwas geändert, dem Tahrir-Platz sei Dank“, lächelte er erfreut und nickte. „Yes, Madam, John Finch, direkt aus Südamerika.“



„Dann folgen Sie mir bitte,“ erwiderte die Frau kurz angebunden, drehte sich um und ging voraus, an der Schlange entlang durch die Kontrolle, wo sie den beiden Beamten hinter dem Schalter zunickte, um schließlich mit John im Schlepptau eine Tür anzusteuern, deren obere Hälfte aus Milchglas bestand. Sowohl Klinke als auch Schlüsselloch fehlten, stellte Finch alarmiert fest, während er der uniformierten Zollbeamtin zusah, die flink einen langen Code eintippte.



Einen Augenblick später sprang die Tür mit dem blankpolierten Schild, auf dem in Arabisch und Englisch „Immigration“ zu lesen war, summend auf.



„Nach Ihnen, Mr. Finch.“ Die Handbewegung der jungen Frau war weniger Einladung, als unmissverständliche Aufforderung. Der ironische Zug um ihren Mund in Verbindung mit dem forschenden Blick gefiel Finch ganz und gar nicht.



Ein langer, heller Gang erstreckte sich vor ihnen, von dem in regelmäßigen Abständen Glastüren abgingen. Einige davon standen offen und John Finch hörte laute Stimmen, Lachen und das Klackern von Computertastaturen. Die junge Beamtin schob ihn mit leichtem Druck am Ellenbogen immer weiter, bis sie vor einer gepolsterten Tür angekommen waren, neben der kein Namensschild hing.



„Ich mag ihr Parfum“, versuchte es Finch verbindlich.



„Sie werden erwartet“, stellte die junge Frau statt einer Antwort fest, drückte ohne anzuklopfen die Klinke nieder und stieß die Tür auf. Dann drehte sie sich wortlos um, ging den Flur hinunter und ließ ihn alleine.



Das sparsam möblierte Büro, das Finch zögernd betrat, war kühl und überraschend groß, mit einem weiten Panoramablick auf das Vorfeld des Flughafens. Die getönten, riesigen Scheiben reichten bis zum Boden und John schien es, als befinde er sich in der Kanzel eines startbereiten Zeppelins. Hinter einem modernen, aufgeräumten Schreibtisch reihte sich Monitor an Monitor, auf denen unentwegt neue Bilder der Ankunftshalle aus verschiedenen Blickwinkeln erschienen. Finch erkannte die Schlange, in der er gestanden hatte und die beiden Beamten, die unbeeindruckt von der wartenden Menschenmenge jeden Pass genau kontrollierten.



„Ich hätte nicht gedacht, dich noch einmal hier zu sehen.“


Der Mann in der untadeligen Uniform, der unhörbar hinter Finch durch die Polstertür getreten war und sich nun von innen dagegen lehnte, war gut einen Kopf kleiner als der Pilot und fast zierlich. Eine große Hakennase beherrschte sein fein geschnittenes Gesicht, aus dem zwei braun-schwarze Augen abgeklärt auf sein Gegenüber blickten. Sein Kopf, völlig kahl bis auf einen dünnen Kranz grauer Haare, glänzte im Vormittagslicht wie eine Billardkugel.


„Ich auch nicht.“ Finch wandte sich um und sah den schmächtigen Mann überrascht an. „Aziz, was machst du hier? Ich dachte, du wärst bereits seit Langem in Pension und würdest mindestens ein Dutzend Enkelkinder auf den Knien schaukeln.“


„Die Dinge haben sich überraschend geändert, wie du weißt, und der Militärrat brauchte rasch zuverlässige Leute.“ Major Aziz Ben Assaid stieß sich von der Tür ab und ging an Finch vorbei, ohne seine Hand auszustrecken. „Ägypten ist nicht mehr das Land, das du vor fünf Jahren verlassen hast, John. Nordafrika ist im Umbruch, nein, im Aufbruch, dank der Entschlossenheit der Jugend. Kein Platz für alte Männer mit dubioser Vergangenheit.“


„Was machst du dann hier?“, warf Finch wie nebenbei ein und ließ seinen Seesack fallen. „Wenn ich mich recht erinnere, warst du Präsident Mubarak gegenüber nicht gerade kritisch eingestellt. Wie lange bist du bereits Leiter des Immigrationsdepartments hier am Flughafen?“


Der Major ignorierte den Einwurf geflissentlich. „Ich könnte dich umgehend wieder in den nächsten Flieger setzen und dich zurückschicken, wo immer du hergekommen bist.“ Assaid war an eines der hohen Fenster getreten. „War es nicht das brasilianische Amazonasgebiet? Warum bist du nicht da geblieben?“


„Weil ich Sehnsucht nach Nordafrika hatte und mir das Klima am Fluss nicht gutgetan hat“, grinste Finch und trat neben Assaid. Die Karren der Loader flitzten wie Ameisen über das Vorfeld. Einige Minuten lang schwiegen beide Männer und sahen einer Lufthansa-Maschine zu, die langsam an den Finger des Terminals rollte. 


„Nordafrika ist groß“, wandte der Major schließlich ein und legte die flache Hand auf die Scheibe. „Geh woanders hin, John, nach Algerien oder nach Marokko, nach Libyen oder Tunesien. Ägypten braucht dich nicht. Und die Leute auf dem Tahrir-Platz brauchen dich erst recht nicht.“


„Piloten braucht man immer“, wandte Finch ein und zog seine Ray Ban aus der Brusttasche. „Ich war zu lange fort und Südamerika war nicht meine Bestimmung.“


„Ägypten ist es auch nicht.“ Assaid klang endgültig. „Dein Ägypten gibt es nicht mehr. Es ist versunken, endgültig untergegangen und ich bin versucht zu sagen, zum Glück. Du bist ein alter Mann, der einem Traum nachhängt, dem Bild eines Straßenmalers, das schon lang verwischt wurde. Vom Asphalt gewaschen durch den kräftigen Strahl der morgendlichen Straßenreinigung. Ich gebe dir einen guten Rat. Geh nach England zurück, wieder nach Hause, John.“


„Ich bin hier zu Hause“, entgegnete Finch bestimmt und streckte sich. „Endlich. Und du wirst mich nicht daran hindern, dieses neue Ägypten zu entdecken. Ob ich endgültig hier bleibe oder nicht, das werden die kommenden Wochen zeigen.“


„Der nächste Flieger nach London geht in zwei Stunden“, warf der Major ein. „Mach es mir leicht und kauf dir ein Ticket.“


Finch schüttelte den Kopf. „Nicht im Traum. Das alte Continental-Savoy gibt es nicht mehr, wie du weißt, und so hält mich nichts in Kairo. Aber die Bar des Cecil in Alexandria soll auch ganz brauchbar sein. Außerdem mag ich den Blick über die Bucht auf das Meer.“


Assaid wandte sich ab, ging mit gesenktem Kopf langsam zu seinem Schreibtisch und ließ sich in den Sessel fallen. Dann trommelte er mit seinen Fingern auf die Tischplatte, während er den Piloten nicht aus den Augen ließ.


„John Finch, der Tourist. Eine ganz neue Rolle. Ich kenne dich schon zu lange, um an ein Wunder zu glauben, also erzähl mir keine Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Das ist die Spezialität der Geschichtenerzähler in den Bazaren. Scheherazade ist hier nur mehr eine ferne Erinnerung, deine Abenteuer allerdings sind Legende und das beunruhigt mich. Also, was genau hast du in Ägypten vor?“


„Fliegen“, antwortete Finch lakonisch. „Dazu brauche ich ein Flugzeug, aber das wird sich finden – Inschallah.“


„Wie wäre es mit einem Flugzeug nach London?“, versuchte es der Major erneut, dann zuckte er mit den Schultern. „Wie du willst. Mach von mir aus Urlaub im Cecil, auf den Spuren deiner Landsleute Somerset Maugham, Agatha Christie und Winston Churchill. Genieß die Bar und die Terrasse, den Blick aufs Meer und die Sonne.“ Er legte die Fingerspitzen aneinander und sah Finch durchdringend an. „Und dann, dann verschwindet der Tourist John Finch wieder.“


„War nicht Al Capone auch Gast im Cecil?“, erkundigte sich Finch und warf Assaid einen unschuldigen Blick zu. „Und hatte nicht der Britische Secret Service während des Krieges eine ganze Suite als Operationsbasis gebucht? Je länger ich darüber nachdenke, umso mehr glaube ich, dass das Cecil genau der richtige Platz für mich ist.“


Der Major streckte auffordernd die Hand aus. „Gib mir deinen Pass. Ich stelle dir ein Touristenvisum aus, beschränkt auf zwei Wochen und keinen Tag länger. Dann möchte ich dich außer Landes wissen, sonst lasse ich dich auf die Liste der unerwünschten Personen setzen. Die Staatssicherheitsbehörde ist zwar seit einem Monat aufgelöst, aber ich finde dich schon.“


„Papier ist geduldig“, gab John gleichmütig zurück und reichte Azis seinen Pass. „Hier bin ich zu Hause, auch wenn du das scheinbar vergessen hast. In den engen Gassen der Suks und den Dünen der Sahara oder den Hochtälern des Atlas kannst du nach mir suchen bis zum jüngsten Tag, das weißt du ganz genau.“ Er machte eine Pause und sah dem Major versonnen zu, als der einen Stempel und seine Unterschrift in das Reisedokument setzte. „Erinnere dich, Aziz. Ihr habt einst von Ali auch keine Spur gefunden, allen Anstrengungen und dem Einsatz professioneller militärischer Suchtrupps zum Trotz.“


Assaid hob den Kopf auf und warf John einen warnenden Blick zu. „Soviel ich weiß, hast du dich auch an der Suche beteiligt, bist damals geflogen und mit leeren Händen wieder nach Kairo zurückgekommen.“


„Vielleicht haben wir alle an der falschen Stelle gesucht“, wandte Finch ein. „Dein Bruder hatte sich auf den Weg gemacht, ohne jemanden einzuweihen. Er war jung und unbekümmert wie wir alle, und das Adrar-Gebirge ist groß.“ Der Pilot nahm seinen Pass von dem leeren Schreibtisch und steckte ihn ein. Dann lehnte er sich vor und tippte auf die Schreibunterlage, die eine Generalstabskarte von Ägypten war. „Ich habe oft an ihn gedacht, weil mir sein Verschwinden lange keine Ruhe gelassen hat. Ali war ein archäologisches Genie, ein Eigenbrötler und ein unverbesserlicher Geheimniskrämer. Rechne zu seinen Forschungen noch die Wüste und die unwirtlichste Steinlandschaft der Welt dazu und du hast ideale Voraussetzungen dafür, jemanden bis zum Jüngsten Tag zu suchen.“


Der Major schwieg. Eine Maschine der EgyptAir startete mit donnernden Triebwerken und verschwand in den blauen Himmel.


„Das ist lange her“, sagte Assaid schließlich leise, als der Lärm verklungen war. „Mein Bruder ist seit Jahrzehnten tot. Die Zeit ist über Ali hinweg gezogen. Und auch über uns.“


„Alles fürchtet sich vor der Zeit, aber die Zeit fürchtet sich vor den Pyramiden“, erwiderte John Finch. „Ein altes, aber wahres Sprichwort.“


„Pass auf dich auf“, stellte Aziz entschlossen fest und erhob sich. „Vierzehn Tage, John, und keinen Tag länger. Viel Spaß in Alexandria.“





Die Veterinärmedizinerin in ihrem weißen Mantel und dem blinkenden Namensschild warf einen Blick auf das Papier, das John Finch ihr gereicht hatte und es kam dem Piloten so vor, als lese er Erleichterung in ihren Augen.


„Sie holen den Papagei ab?“, erkundigte sie sich hoffnungsvoll. „Kerngesund und fit wie ein Turnschuh, hört auf den Namen Sparrow? Allerdings...“


„Ja?“, erkundigte sich Finch mir gerunzelter Stirn.


Die Ärztin lächelte schelmisch. „Wir mussten ihn in einer eigenen Voliere unterbringen. Er ist nicht gerade sozial, wenn es um Artgenossen geht und redet wie ein Wasserfall. Wo hat er bloß diese Ausdrücke her?“


„Äh, ich habe ihn zu mir genommen, weil sein ursprünglicher Besitzer gestorben ist“, erklärte John und schmunzelte. „Es war ein alter Mann, der jahrzehntelang in einer Traumwelt lebte, voller Piraten und Kanonen, Segelschiffen und karibischen Inseln.“


„Es gibt schlimmere Träume“, meinte die Ärztin nachsichtig. „Warten Sie, Mr. Finch, ich gehe und hole den kleinen Schwerenöter.“


Er hörte Sparrow bereits, lange bevor die Tür aufging. „Alte Schabracke!“, kreischte der Papagei protestierend, „Alle Frauen von Bord!“. Als er Finch sah, verstummte er überrascht und trippelte nervös von einem Bein aufs andere. Dann flatterte er auf die Schulter des Piloten und saß ganz ruhig, bevor er seinen Kopf an seiner Wange rieb.


Finch lächelte verlegen. „Ich hoffe, Sie nehmen die alte Schabracke nicht persönlich“, murmelte er, beglich die Rechnung und legte noch ein gutes Trinkgeld drauf. „Manchmal sieht Sparrow nicht sehr gut, müssen Sie wissen.“


„Das will ich hoffen!“ Die Medizinerin lachte fröhlich. „Sonst müsste ich ihn teeren und federn und an die Rah binden! Leben Sie wohl, Mr. Finch, und passen Sie gut auf den kleinen Piraten auf!“


Bevor Sparrow „Hängt sie!“ kreischen konnte, hielt John ihm vorsichtshalber den Schnabel zu, schnappte mit der anderen Hand seinen Seesack, drehte sich rasch um und verließ mit großen Schritten die Quarantänestation. „Du bist eine gefiederte Blamage“, zischte er dabei dem Papagei auf seiner Schulter zu.





Aziz Ben Assaid stand etwas abseits, als John mit dem Papagei auf seiner Schulter die Quarantänestation verließ. Er wollte nicht gesehen werden, trat zurück in einen Seitengang und wartete, bis der Pilot durch den Ausgang in Richtung der Taxistandplätze verschwunden war.


Dann griff er zum Telefon und wählte. 

Freitag, 10. Mai 2013

LB Leserunde "Heiss" - aktualisiert


Meine Lieben,
bevor wir ins Wochenende gehen, hier nochmals der aktuelle Stand der Dinge bei der Leserunde "Heiss".

Nachfolgend die Liste der "Wiederholungstäter"..:=)

Penelope1 - bestätigt
KatharinaJ - bestätigt
ginnykatze - bestätigt
Sarah-the-1 - bestätigt
Leselady - bestätigt
SueMei - bestätigt
IraWira - bestätigt
irrewirre - bestätigt
parden - bestätigt
isat - bestätigt
Lesestern84 - bestätigt
Samaire - bestätigt
lettergirl - angeschrieben
conneling - bestätigt
Livres - bestätigt
Schwarze_Katze - angeschrieben
smayrhofer - bestätigt
nettiii - angeschrieben
Literatur - angeschrieben
Iudas - angeschrieben
Linda-Marie - kein Mitglied mehr
florales - bestätigt
LibriHolly - bestätigt
irismaria - bestätigt
siebenundsiebzig - bestätigt
Lesewutz - bestätigt
Buchina - bestätigt
katerusmaximus - angeschrieben
andrea_zeige - angeschrieben
Jens65 - bestätigt
Honey147 - bestätigt
World_of_tears91- bestätigt
abuelita - angeschrieben
Punxie - angeschrieben
AnLi - angeschrieben
unclethom - bestätigt
Eskarina* - bestätigt
Philip - bestätigt

Damit fehlen mir noch die Rückmeldungen von:
lettergirl,
Schwarze_Katze
Literatur
ludas
katerusmaximus
andrea_zeige
abuelita
Punxie und
AnLi

Sollten die neun sich nicht melden, dann können wir eventuell die Liste der Newcomer verlängern. Die sieht derzeit so aus:

1. elisabethjulianefriederica
2. Leseratz_8
3. britta 70
4. Helli
5. Wildpony
6. glorana
7. Gela_HK
8. Harryhaller
9. mabuerele
10.Filou0702
11. frei
12. frei

In diesem Sinne...ein schönes Wochenende!

Mittwoch, 8. Mai 2013

Update zur Leserunde für "Heiss"

Das ging schnell -- und in der "Falsch"-Leserunde, die nun mit zehn neuen Leserinnen und Lesern reaktiviert wurde, steppte der Bär....:=) Als bekannt wurde, dass die 40 bisherigen Teilnehmer bei der neuen Leserunde zu "Heiss" einen Pole-Position-Startplatz haben, strömten die begeisterten Rückmeldungen nur so ein. Fazit: Leserunde bis auf einen Platz ausgebucht!

Selbst die Neulings-Liste ist bereits bis auf einen Platz voll und so wird es insgesamt 50 Leserinnen und Leser geben, die den druckfrischen Thriller noch vor seinem offiziellen Erscheinen vorab lesen können.

Ich werde die endgültigen Listen in ein paar Tagen hier einstellen. Wann immer die neue Leserunde ins Leben gerufen wird, gibt es den Link ebenfalls hier.

Und die erste Leseprobe von "Heiss" folgt ebenfalls in wenigen Tagen!

Dienstag, 7. Mai 2013

Die neue Leserunde bei LB ist in Vorbereitung

Die Aktivität und Treue der LovelyBook Leser ist schon beeindruckend. Nachdem alle ihre Rezension zu "Falsch" geschrieben hatten und wir hin und wieder ein paar aktuelle Themen diskutierten, war es ruhiger geworden im Leseraum. Doch dann....:=) Kaum habe ich das Erscheinen von "Heiss" angefkündigt und eine neue Leserunde in den Raum gestellt, war auch schon wieder Party! Die Anmeldung für die Leserzunde von "Heiss" ist im vollen Gange, es gibt eine Liste der "Falsch"-Leser (die automatisch wenn sie möchten in die Leserunde von "Heiss" übernommen werden) und eine Neulingsliste, die sich schneller füllt, als ich es für möglich gehalten hätte (wir haben die Runde ja nicht öffentlich ausgeschrieben, sondern eine mouth-to-mouth-Buschtrommel-Benachtichtigungs-Variante gewählt..:=).

Hier also die Liste der Wiederholungstäter:

Penelope1 - bestätigt
KatharinaJ - bestätigt
ginnykatze - bestätigt
Sarah-the-1 - angeschrieben
Leselady - bestätigt
SueMei - bestätigt
IraWira - bestätigt
irrewirre - bestätigt
parden - bestätigt
isat - bestätigt
Lesestern84 - bestätigt
Samaire - angeschrieben
lettergirl - angeschrieben
conneling - bestätigt
Livres - bestätigt
Schwarze_Katze - angeschrieben
smayrhofer - bestätigt
nettiii - angeschrieben
Literatur - angeschrieben
Iudas - angeschrieben
Linda-Marie - kein Mitglied mehr
florales - bestätigt
LibriHolly - bestätigt
irismaria - bestätigt
siebenundsiebzig - bestätigt
Lesewutz - bestätigt
Buchina - bestätigt
katerusmaximus - angeschrieben
andrea_zeige - angeschrieben
Jens65 - angeschrieben
Honey147 - bestätigt
World_of_tears91- angeschrieben
Linny - angeschrieben
abuelita - angeschrieben
Punxie - angeschrieben
AnLi - angeschrieben
unclethom - bestätigt
Eskarina* - bestätigt
Philip - angeschrieben


Wer noch nicht zugesagt oder sich gemeldet hat, wurde noch nicht bestätigt, aber das wird sich in den nächsten Tagen ändern. 

Hier die Liste der Neulinge, auf der zehn Plätze zu vergeben sind:
1. elisabethjulianefriederica
2. Leseratz_8
3. britta 70
4. Helli
5. Wildpony

und damit sind noch fünf Plätze frei. Ich werde die Runde dann im Juli starten, wenn das Buch aus der Druckerei kommt und damit werden alle, die teilnehmen, vier Wochen vor allen anderen am Lesen sein!

Donnerstag, 2. Mai 2013

Die tödliche Welt der Schatten öffnet ihre Pforten...

...und damit geht die Homepage von meiner Lektorin, Freundin, Mitstreiterin und Thriller-Autorin  Tanja Frei online. Unter
www. tanjafrei.com
gibts ab sofort Neuigkeiten zu der Jenna Winters Trilogie,deren erster Teil im kommenden Dezember erscheint. Und so wie ich mir Jenna Winters von ihr für eine Szene in meinem neuen Thriller "Heiss" ausborgen durfte, so kommen auch John Finch und Peter Compton in dem "Wispern der Angst" vor. Weil wir gefunden haben, dass unsere kleinen Welten durch eine Personen-Vernetzung nur größer werden können...:=)
Ich drücke ihr ganz fest die Daumen, sie hat es verdient, einen Top-Start hinzulegen!

Donnerstag, 21. März 2013

Neue Besprechung von "Falsch" in Academicworld

Thomas Hepp hat eine so positive Besprechung von "Falsch'" auf Academicworld geposted, daß ich mich herzlich bei ihm dafür bedanken möchte. Es ist immer schön, wenn man geschafft hat, wofür man angetreten ist - den Leser spannend zu unterhalten, mit Worten Bilder zu erzeugen, das Kopfkino zu starten und jemandem eine Geschichte zu erzählten, die ihn nicht aus ihrem Bann läßt.

Für alle, die seine Besprechung lesen möchten, hier ist sie:

http://www.academicworld.net/artikel-allgemein/article/reise-in-die-vergangenheit/

Und die nächste Geschichte mit John Finch und Llewellyn ist bereits auf dem Weg in die Druckerei...:=)