Nicht vergessen!
Am kommenden Dienstag, den 11.9., findet die Buchvorstellung von "Falsch" bei Morawa in der Wollzeile in Wien statt. Alle, denen es Spaß macht, ein wenig mit dem Autor zu plaudern und ein paar Zeilen aus dem neuen Thriller zu hören, sind herzlich eingeladen.
Einen Tag später, am Mittwoch, den 12.9., findet eine Lesung in der Leykam-Buchhandlung in Bruck an der Mur statt. Alle steirischen Leser haben es damit nicht mehr so weit...:=)
Ich freue mich auf beide Abende und würde mir wünschen, daß wir vor lauter Andrang keine Sitzplätze mehr zur Verfügung haben! ..:=)
Bis nächste Woche!
Thriller-Autor, Geschichtenerzähler, Hobbykoch, Motorradfahrer, Weltenbummler, Fotograf...
Donnerstag, 6. September 2012
Wenn sich die späten Nebel drehn....:=)
Ein Teilnehmer der Leserunde, Nickname siebenundsiebzig, hat heute einen Beitrag verfaßt, den ich auf jeden Fall einstellen wollte:
"Bin mit dem Lesen dieses gewaltigen Buches am Ende angelangt. Es war eine unheimlich spannende Lesereise durch Kontinente und Zeiten. Verschiedene Menschen, mit unterschiedlichen Charakterien, durfte ich dabei kennenlernen und die Spannung steigerte sich von Seite zu Seite mehr. Viel Hintergrundwissen, nicht nur das III. Reich betreffend, war für mich dabei. Eine wunderbare und interessante Leserunde, dazu die vielen guten Beiträge des Autors, machten das Lesen dieses Buches zu einem bleibenden Erlebnis. Einen grossen Dank an alle. Die Rezension folgt in den nächsten Tagen.
Werde mir in nächster Zeit auch die Bücher; Ewig, Narr und Teufel besorgen und mich, an den langen Herbstabenden, in den über 1800 Seiten vergraben.
Damit ich es aber nicht vergesse. Ich freue mich auch schon gewaltig auf die Fortsetzung von "Falsch". Dann nämlich,..."Wenn sich die späten Nebel drehn, werd`ich an der Laterne stehn..." und das neue Buch in der Hand halten :o) "
:=) DAS ist doch ein Wort! Wenn ich das so vor mir sehe...:=) Erscheinungstermin von "Heiss", dem zweiten Teil der John-Finch-Trilogie, ist für Mitte August 2013 geplant.
"Bin mit dem Lesen dieses gewaltigen Buches am Ende angelangt. Es war eine unheimlich spannende Lesereise durch Kontinente und Zeiten. Verschiedene Menschen, mit unterschiedlichen Charakterien, durfte ich dabei kennenlernen und die Spannung steigerte sich von Seite zu Seite mehr. Viel Hintergrundwissen, nicht nur das III. Reich betreffend, war für mich dabei. Eine wunderbare und interessante Leserunde, dazu die vielen guten Beiträge des Autors, machten das Lesen dieses Buches zu einem bleibenden Erlebnis. Einen grossen Dank an alle. Die Rezension folgt in den nächsten Tagen.
Werde mir in nächster Zeit auch die Bücher; Ewig, Narr und Teufel besorgen und mich, an den langen Herbstabenden, in den über 1800 Seiten vergraben.
Damit ich es aber nicht vergesse. Ich freue mich auch schon gewaltig auf die Fortsetzung von "Falsch". Dann nämlich,..."Wenn sich die späten Nebel drehn, werd`ich an der Laterne stehn..." und das neue Buch in der Hand halten :o) "
:=) DAS ist doch ein Wort! Wenn ich das so vor mir sehe...:=) Erscheinungstermin von "Heiss", dem zweiten Teil der John-Finch-Trilogie, ist für Mitte August 2013 geplant.
Mittwoch, 5. September 2012
LovelyBooks, die achte.....
Liebe Ginny, DER Titel ist wirklich stark...:=) Und hier ist ihre Rezension:
Man steigt nicht aus, man wird hinausgetragen!
Zum Inhalt:
Als im kolumbianischen Dschungel ein alter Mann überfallen wird, ahnt Niemand, dass dieser alte Kauz sich genau auf diese Situation sein ganzes langes Leben lang vorbereitet hat. Kurz vor seinem nahenden Ende lässt er drei Tauben mit jeweils einer Botschaft frei. Der einzige Reichtum wie es scheint, aber nichts ist so, wie es zu sein scheint.
Die Tauben sind darauf trainiert, genau an die richtigen Orte zu fliegen und ihre Post sicher abzuliefern. Denn der alte Mann hatte drei Freunde und genau diese warten auf die doch schon lange und geheime Information. Leider sind zwei Freunde im Laufe der Zeit schon verstorben, ohne auch nur einen Nachkommen zu hinterlassen. Der Vierte weiß sofort was zu tun ist, als die Taube bei ihm eintrifft. Er engagiert den Piloten John Finch und beauftragt ihn, die Freunde zu finden und zu ihm zu bringen. Das gelingt Finch mehr oder weniger auch recht gut. Er bringt die verschlüsselten Botschaften samt der dazugehörigen Überlebenden zu seinem Auftraggeber und zusammen nun soll das Rätsel gelöst werden.
Außerdem reisen wir in die Vergangenheit ins Jahr 1917 nach Russland und lernen den Juwelier Kronstein kennen.
Immer wieder wandern wir nun zwischen den verschiedenen Jahren hin und her und ganz langsam ergibt sich aus jedem noch so kleinen Teilchen ein Stück vom Ganzen.
Mehr werde ich hier jetzt aber nicht verraten, denn das Buch kann man nicht in ein paar Zeilen zusammenfassen und das möchte ich auch nicht. Lest selbst und lasst Euch in die Tiefen der Kriegswirren, Geldfälscher und Diamantenschürfungen ziehen.
Fazit:
Dem Autoren Gerd Schilddorfer ist es hier auf knapp 700 Seiten gelungen, einen hochspannenden, interessanten und gut recherchierten Krimi zu schreiben, den man fast nicht mehr aus der Hand legen kann. Immer wieder lockt er den Leser auf falsche Fährten und wenn man glaubt, ja jetzt ist klar was los ist, ist man wieder in einer Sackgasse gelandet und pustet dicke Luft aus den Backen. Mir ging es immer wieder so.
Die vielen unterschiedlichen Charaktere beschreibt er intensiv, lebendig und interessant. Ich konnte mir jederzeit ein Bild zu jedem Einzelnen machen. Auch die vielen verschiedenen Orte, Länder und Jahreszeiten haben mich nicht irritiert, weil über jedem Kapitel eine genaue Angabe hierzu war. Das war wirklich überaus hilfreich und auch erforderlich; denn wir wanderten schon ordentlich zwischen den Jahrzehnten hin und her.
Der am Anfang aufgebaute hohe Spannungsbogen hielt über das ganze Buch hin, was bei der Länge sicher nicht einfach war, dem Autoren aber absolut glanzvoll und auch ohne viel Blutvergießen gelang. Die Rätsel, die immer wieder ins Spiel kamen waren verzwickt und schwer lösbar, aber nicht unüberwindbar. Die vielen verschieden Fäden werden am Schluss zu einem ganzen Knäuel zusammengeführt.
Im Epilog des Buches wurde noch eine Zusammenfassung gemacht, was aus jedem Protagonisten nach der Auflösung der drei Rätsel geworden ist, das fand ich wirklich toll und hat das Buch für mich so richtig gut abgeschlossen.
Hier kommen von mir fünf überfette Sterne und eine absolute Leseempfehlung.
Bedanken möchte ich mich hier beim Verlag Hoffmann und Campe für die Bereitstellung des E-Books für die Leserunde bei Lovelybooks. Mein besonderer Dank aber gilt dem Autoren Gerd Schilddorfer selbst, der wirklich jedes Posting kommentierte und mit Leib und Seele an der Leserunde teilnahm.
Man steigt nicht aus, man wird hinausgetragen!
Zum Inhalt:
Als im kolumbianischen Dschungel ein alter Mann überfallen wird, ahnt Niemand, dass dieser alte Kauz sich genau auf diese Situation sein ganzes langes Leben lang vorbereitet hat. Kurz vor seinem nahenden Ende lässt er drei Tauben mit jeweils einer Botschaft frei. Der einzige Reichtum wie es scheint, aber nichts ist so, wie es zu sein scheint.
Die Tauben sind darauf trainiert, genau an die richtigen Orte zu fliegen und ihre Post sicher abzuliefern. Denn der alte Mann hatte drei Freunde und genau diese warten auf die doch schon lange und geheime Information. Leider sind zwei Freunde im Laufe der Zeit schon verstorben, ohne auch nur einen Nachkommen zu hinterlassen. Der Vierte weiß sofort was zu tun ist, als die Taube bei ihm eintrifft. Er engagiert den Piloten John Finch und beauftragt ihn, die Freunde zu finden und zu ihm zu bringen. Das gelingt Finch mehr oder weniger auch recht gut. Er bringt die verschlüsselten Botschaften samt der dazugehörigen Überlebenden zu seinem Auftraggeber und zusammen nun soll das Rätsel gelöst werden.
Außerdem reisen wir in die Vergangenheit ins Jahr 1917 nach Russland und lernen den Juwelier Kronstein kennen.
Immer wieder wandern wir nun zwischen den verschiedenen Jahren hin und her und ganz langsam ergibt sich aus jedem noch so kleinen Teilchen ein Stück vom Ganzen.
Mehr werde ich hier jetzt aber nicht verraten, denn das Buch kann man nicht in ein paar Zeilen zusammenfassen und das möchte ich auch nicht. Lest selbst und lasst Euch in die Tiefen der Kriegswirren, Geldfälscher und Diamantenschürfungen ziehen.
Fazit:
Dem Autoren Gerd Schilddorfer ist es hier auf knapp 700 Seiten gelungen, einen hochspannenden, interessanten und gut recherchierten Krimi zu schreiben, den man fast nicht mehr aus der Hand legen kann. Immer wieder lockt er den Leser auf falsche Fährten und wenn man glaubt, ja jetzt ist klar was los ist, ist man wieder in einer Sackgasse gelandet und pustet dicke Luft aus den Backen. Mir ging es immer wieder so.
Die vielen unterschiedlichen Charaktere beschreibt er intensiv, lebendig und interessant. Ich konnte mir jederzeit ein Bild zu jedem Einzelnen machen. Auch die vielen verschiedenen Orte, Länder und Jahreszeiten haben mich nicht irritiert, weil über jedem Kapitel eine genaue Angabe hierzu war. Das war wirklich überaus hilfreich und auch erforderlich; denn wir wanderten schon ordentlich zwischen den Jahrzehnten hin und her.
Der am Anfang aufgebaute hohe Spannungsbogen hielt über das ganze Buch hin, was bei der Länge sicher nicht einfach war, dem Autoren aber absolut glanzvoll und auch ohne viel Blutvergießen gelang. Die Rätsel, die immer wieder ins Spiel kamen waren verzwickt und schwer lösbar, aber nicht unüberwindbar. Die vielen verschieden Fäden werden am Schluss zu einem ganzen Knäuel zusammengeführt.
Im Epilog des Buches wurde noch eine Zusammenfassung gemacht, was aus jedem Protagonisten nach der Auflösung der drei Rätsel geworden ist, das fand ich wirklich toll und hat das Buch für mich so richtig gut abgeschlossen.
Hier kommen von mir fünf überfette Sterne und eine absolute Leseempfehlung.
Bedanken möchte ich mich hier beim Verlag Hoffmann und Campe für die Bereitstellung des E-Books für die Leserunde bei Lovelybooks. Mein besonderer Dank aber gilt dem Autoren Gerd Schilddorfer selbst, der wirklich jedes Posting kommentierte und mit Leib und Seele an der Leserunde teilnahm.
Leserunde LovelyBooks...die Siebente....
Sie nennt sich "die Büchertante", aber wer ihren durchgestylten Blog gesehen, ihre Rezensionen gelesen und mit ihr diskutiert hat, der weiß, dass überhaupt nichts Tantenhaftes an ihr ist...:=)
Und hier ihre Rezension von "Falsch" ---
"Hallo meine lieben Leser,
ich hatte es ja gestern schon in der Monatsstatistik erwähnt, das "Falsch" mein persönliches Lesehighlight vom August geworden ist und ich möchte Euch natürlich verraten, weshalb das so ist :o) An dieser Stelle einmal vielen Dank an Lovelybooks, den Hoffmann und Campe Verlag und vor allem an Gerd Schilddorfer selbst, der uns bei der Leserunde so wunderbar zur Seite gestanden hat! Ich habe in dieser tollen Runde noch so einiges dazugelernt :o)
Cover und Aufmachung
Auf den ersten Blick ist das Cover in ein düsteres Schwarz getaucht und
fällt besonders durch den leuchtend roten Schriftzug auf. Wenn man aber
genauer hinsieht, dann erkennt man ein paar wichtige Elemente, die sich
durchs ganze Buch ziehen. Und irgendwie ist das ein Sinnbild für die
ganze Geschichte: man tappt erst völlig im Dunkeln und bringt dann
Schritt für Schritt die Wahrheit ans Tageslicht. Aufgeteilt ist das Buch
in mehrere, große Abschnitte, die dann immer wieder mit kleineren
Abschnitten aufwarten.
Inhalt
Eine gnadenlose Jagd über die Kontinente und durch die Jahrzehnte.
Ein blutiger Überfall im kolumbianischen Dschungel. Drei kodierte
Botschaften, von Brieftauben in die Welt getragen. Ein Vermögen als Lohn
für die Entschlüsselung der Nachrichten ... Der Abenteurer und Pilot
John Finch macht sich in Begleitung der attraktiven Fiona Klausner und
einer bunt zusammengewürfelten Truppe auf den Weg nach Europa, um ein
spektakuläres Geheimnis aus der Nazizeit zu ergründen. Es beginnt ein
gnadenloser Wettlauf gegen übermächtige Gegner. (amazon.de)
Meine Meinung
Ich verkneife es mir an dieser Stelle, den Inhalt näher zu beschreiben,
denn sonst würde ich unweigerlich etwas verraten, vielleicht nur so
viel: es ist eine Jagd, quer über die Kontinente, nach einem
riesengroßen Geheimnis, das nicht nur freundliche Schatzjäger anzieht
und eine dunkle Vergangenheit hat.
Eigentlich ist "Falsch" ein Thriller, aber auch irgendwie nicht so ganz.
Es ist eine unglaublich spannende und fesselnde Mischung aus Thriller,
Abenteuer, einer Prise Romantik und vor allem ganz viel gut und
eingängig vermitteltem Hintergrundwissen über die verschiedensten Dinge
der Vergangenheit und Gegenwart. Mich hat nicht nur der Plot so sehr
gefesselt, sondern ich war jedes Mal wirklich begeistert darüber, wie
der Autor es schafft, solche, zum Beispiel, historischen Hintergründe,
geschickt in die Geschichte einzuweben und den Leser zum Nachdenken und
selbst Recherchieren anzuregen. Und dabei darf man auch gerne ein
Geschichtsmuffel sein, denn man wird über alles Nötige ausreichend
aufgeklärt und ich habe auch als kleiner Hobby-Historiker noch das ein
oder andere hinzugelernt, in diesem Buch steckt jede Menge Wissen!
Es sind viele Fäden, die hier erst parallel und dann am Ende Stück für
Stück zusammenlaufen. Man hat anfangs ein wenig damit zu tun, die vielen
Figuren, Zeiten und Handlungsorte auseinander zu halten, aber wenn man
dann die Zusammenhänge verstanden hat, dann fiebert man dem Ende nur
noch so entgegen. Ich persönlich mag es, wenn ich das Ende einer
Geschichte nicht im geringsten vorhersehen kann und das ist bei "Falsch"
mit Sicherheit der Fall. Schon ziemlich zeitig habe ich versucht, eine
eigene Theorie zu entwickeln und wurde dann am Ende positiv überrascht,
denn es war bei Weitem nicht so, wie ich mir das ausgemalt hatte. Die
Spannungskurve ist wirklich bis zur letzten Seite auf einem unglaublich
hohen Niveau und fällt auch dann nicht ab, wenn die Protagonisten mal
eine scheinbare Verschnaufpause einlegen.
Die Charaktere sind eine zusammengewürfelte Truppe, in der einer
unterschiedlicher ist, wie der andere. Sie haben alle ihren dunklen und
ihre guten Seiten, zeigen Schwächen und Stärken gleichermaßen. Keiner
der Personen, die im Laufe des Buches auftauchen, und sei es auch nur
ein kleiner Nebencharakter, ist bedeutungslos. Sie steuern alle ihren
Teil zur Lösung des Puzzles bei. Mal ganz davon abgesehen, dass einem
die Truppe der Abenteurer schnell ans Herz wächst und man bei jedem
Schritt mit ihnen mitfiebert.
Bewertung
"Falsch" hat es mir einfach in jeder Hinsicht angetan. Es hat alles, was
ein gutes Buch haben muss und ich hatte die knapp 700 Seiten leider
viel zu schnell eingeatmet! Von mir gibts eine absolute Empfehlung.
5 Punkte"
Und wer den Blog der Büchertante besuchen möchte (und das sei jedem absolut ans Herz gelegt), der schaut HIER hin:
Und ich kann mich nur herzlich bedanken, wie bei allen Teilnehmern der Leserunde!
Leserunde LovelyBooks, die sechste Rezension..:=)
29 lesen noch, sechs haben bereits eine Rezension geschrieben und hier ist die von Katharina, die mich glatt ins Regal mit den Lieblingsbüchern gestellt hat...:=)
"Falsch war für mich einfach genau richtig!
Im Zuge einer, vom Autor sehr intensiv betreuten Leserunde bekam ich eines der Leseexemplare des Thrillers „Falsch“ geschickt. Da ich weder den Autor noch Bücher von ihm kannte, konnte ich mich relativ unbeeinflusst ans Lesen machen.
Drei mysteriöse Hinweise, fremde Länder, vergangene Zeiten und eine zusammengewürfelte Truppe Abenteurer; Das ist die Mischung, die den Thriller zu dem Erlebnis macht, das er wirklich ist.
Als drei Brieftauben mit rätselhaften Nachrichten an drei unterschiedlichen Orten landen, beginnt eine Schnitzeljagd von Süd Amerika in die Schweiz bis nach Italien. Die fünf Schatzsucher begeben sich auf das Abenteuer ihres Lebens, verfolgt von unterschiedlichen Gruppierungen, die mit aller Macht den Erfolg der Gruppe verhindern wollen. Eine rasante und gefährliche Reise, bei der das Ende der Geschichte alle überraschen wird, denn nichts ist, wie es scheint.
Trotz der vielen unterschiedlichen Handlungsstränge zum Anfang, erklärt sich die Geschichte von selbst und ist durch den sehr angenehmen Schreibstil und der Überschriften bei Orts- und Zeitwechsel super einfach zu verstehen.
Eine atemberaubende Geschichte mit viel Wissen und Hintergrundinformationen, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Bitte nicht von den 670 Seiten abschrecken lassen, denn „Falsch“ ist jede Seite wert gelesen zu werden.
Von mir ein dickes Lob und nochmals vielen Dank an den Autor Gerd Schilddorfer!! Daumen hoch und 5 Sterne von mir! Ab in mein Regal mit den Lieblingsbüchern! :o) "
"Falsch war für mich einfach genau richtig!
Im Zuge einer, vom Autor sehr intensiv betreuten Leserunde bekam ich eines der Leseexemplare des Thrillers „Falsch“ geschickt. Da ich weder den Autor noch Bücher von ihm kannte, konnte ich mich relativ unbeeinflusst ans Lesen machen.
Drei mysteriöse Hinweise, fremde Länder, vergangene Zeiten und eine zusammengewürfelte Truppe Abenteurer; Das ist die Mischung, die den Thriller zu dem Erlebnis macht, das er wirklich ist.
Als drei Brieftauben mit rätselhaften Nachrichten an drei unterschiedlichen Orten landen, beginnt eine Schnitzeljagd von Süd Amerika in die Schweiz bis nach Italien. Die fünf Schatzsucher begeben sich auf das Abenteuer ihres Lebens, verfolgt von unterschiedlichen Gruppierungen, die mit aller Macht den Erfolg der Gruppe verhindern wollen. Eine rasante und gefährliche Reise, bei der das Ende der Geschichte alle überraschen wird, denn nichts ist, wie es scheint.
Trotz der vielen unterschiedlichen Handlungsstränge zum Anfang, erklärt sich die Geschichte von selbst und ist durch den sehr angenehmen Schreibstil und der Überschriften bei Orts- und Zeitwechsel super einfach zu verstehen.
Eine atemberaubende Geschichte mit viel Wissen und Hintergrundinformationen, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Bitte nicht von den 670 Seiten abschrecken lassen, denn „Falsch“ ist jede Seite wert gelesen zu werden.
Von mir ein dickes Lob und nochmals vielen Dank an den Autor Gerd Schilddorfer!! Daumen hoch und 5 Sterne von mir! Ab in mein Regal mit den Lieblingsbüchern! :o) "
Sonntag, 2. September 2012
Leserunde LovelyBooks, die fünfte....
Abuelita hat nach einer regen Teilnahme an der Leserunde nun auch den heutigen Sonntag dazu benutzt, ihre Rezension zu "Falsch" ins Netz zu stellen. Und ich freu mich, sie hier in meinen blog aufzunehmen:
"Normalerweise verzichte ich darauf, den Inhalt eines Buches zu beschreiben, da jeder diesen ja selbst anhand des Klappentexts oder der Kurzbeschreibung lesen kann. Hier aber finde ich es wichtig zu erwähnen, dass es sich um eine grandiose „Zeitreise“ handelt, auf die der Autor uns mitnimmt – beginnend in 1917 in Russland bis hin zur heutigen Zeit in München, dazwischen der kolumbianische Dschungel bzw. Kolumbien an sich, Brasilien, die Schweiz…..und das alles in schnell wechselnden Szenen.
Man merkt schon: es ist kein einfaches Buch. Wer aber die Herausforderung annimmt und sich darauf einlässt, wird reich belohnt werden! Ich hatte ganz am Anfang kleine Problem, den vielen Orten, Personen und Zeiten zu folgen, wobei ich hier allerdings lobend erwähnen muss: der Autor lässt einen nicht im Regen stehen; über jedem Kapitel zeigt eine Überschrift, wo und zu welcher Zeit man sich gerade befindet.
Dann aber – dann bin ich voll eingetaucht in diese spannende Geschichte und konnte einfach auch nicht mehr aufhören. Wie geht es weiter, was passiert hier und wieso – vorangetrieben hat er mich, der Gerd Schilddorfer, und ich habe eine komplette Nacht durchgelesen – das passiert nur selten, zeigt aber schon den Grad und Stellenwert an, den dieses Buch letztendlich für mich hat.
Die ganzen vielen verschiedenen Handlungsstränge führen – und allein dafür gebührt dem Autor ein dickes Lob – am Schluss ganz logisch zusammen. Vermag es der Leser – so wie ich – nicht sofort zu erkennen (was, wie gesagt, an der atemlosen Spannung lag, die mich doch die eine oder andere Szene zuerst überlesen liess), so reicht ein einfaches und in „Ruhe nochmals diverse Szenen durchgehen“ aus, um zum „AHA“ Erlebnis und „ja stimmt! „ zu kommen. Und wenn einiges offen bleibt, so wird das sicher eine Rolle im nächsten Band der Trilogie spielen, wie ich mir erklären liess….. *g*
Beeindruckt bin ich ebenfalls von der unglaublich peniblen und korrekten Recherche-Arbeit des Autors. Man muss nicht unbedingt geschichtlich interessiert sein, um diesen Roman zu verstehen, aber WER es ist, wird feststellen: hier gibt es vieles, das den damaligen Tatsachen, der Realität entspricht – und Herr Schilddorfer hat damit und darum-herum eine unglaublich gute Geschichte gewoben.
Und – zumindest bei mir – einiges angestossen, so z.B. habe ich in den letzten Tagen mal wieder einiges über den Aufstand der russischen Bolschewiken 1917 in Russland gelesen und mich über Inselbegabungen- Savant-Syndrom- informiert.
Einzig ein-zwei Szenen fand ich nicht ganz realistisch, obwohl ich als Frau doch zufrieden sein müsste, was der Autor meinem Geschlecht doch alles zutraut… *g* (Fiona und die Karten….) oder aber ein, zwei Sachen ganz am Anfang in der Beziehung von Christopher und Bernadette…
Ich persönlich brauche keine ausgemalten und blutrünstigen Akte, die bis ins kleinste I-Tüpfelchen zeigen, wer wem was angetan hat…und ich freue mich, dass hier darauf verzichtet wurde. Mit einfachen eingängigen Worten lässt Gerd Schilddorfer dem Leser bildhafte Szenen vor Augen erscheinen, die für sich selbst sprechen , Überhaupt der Schreibstil – flüssig, aber auch trocken-humorvoll, an-und auch berührend, plastisch und greifbar ……. was will man mehr?
Gerätselt habe ich die ganze Zeit über den Titel.....bis ich - ganz am Schluss des Buches in einem letzten staunenden "so war das also" darüber aufgeklärt wurde.....*g*
Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den nächsten Band – und ich werde mir auch die vorherigen Bücher des Autors noch besorgen."
...die hoffentlich genau so viel Spaß machen, abuelita!:=)
"Normalerweise verzichte ich darauf, den Inhalt eines Buches zu beschreiben, da jeder diesen ja selbst anhand des Klappentexts oder der Kurzbeschreibung lesen kann. Hier aber finde ich es wichtig zu erwähnen, dass es sich um eine grandiose „Zeitreise“ handelt, auf die der Autor uns mitnimmt – beginnend in 1917 in Russland bis hin zur heutigen Zeit in München, dazwischen der kolumbianische Dschungel bzw. Kolumbien an sich, Brasilien, die Schweiz…..und das alles in schnell wechselnden Szenen.
Man merkt schon: es ist kein einfaches Buch. Wer aber die Herausforderung annimmt und sich darauf einlässt, wird reich belohnt werden! Ich hatte ganz am Anfang kleine Problem, den vielen Orten, Personen und Zeiten zu folgen, wobei ich hier allerdings lobend erwähnen muss: der Autor lässt einen nicht im Regen stehen; über jedem Kapitel zeigt eine Überschrift, wo und zu welcher Zeit man sich gerade befindet.
Dann aber – dann bin ich voll eingetaucht in diese spannende Geschichte und konnte einfach auch nicht mehr aufhören. Wie geht es weiter, was passiert hier und wieso – vorangetrieben hat er mich, der Gerd Schilddorfer, und ich habe eine komplette Nacht durchgelesen – das passiert nur selten, zeigt aber schon den Grad und Stellenwert an, den dieses Buch letztendlich für mich hat.
Die ganzen vielen verschiedenen Handlungsstränge führen – und allein dafür gebührt dem Autor ein dickes Lob – am Schluss ganz logisch zusammen. Vermag es der Leser – so wie ich – nicht sofort zu erkennen (was, wie gesagt, an der atemlosen Spannung lag, die mich doch die eine oder andere Szene zuerst überlesen liess), so reicht ein einfaches und in „Ruhe nochmals diverse Szenen durchgehen“ aus, um zum „AHA“ Erlebnis und „ja stimmt! „ zu kommen. Und wenn einiges offen bleibt, so wird das sicher eine Rolle im nächsten Band der Trilogie spielen, wie ich mir erklären liess….. *g*
Beeindruckt bin ich ebenfalls von der unglaublich peniblen und korrekten Recherche-Arbeit des Autors. Man muss nicht unbedingt geschichtlich interessiert sein, um diesen Roman zu verstehen, aber WER es ist, wird feststellen: hier gibt es vieles, das den damaligen Tatsachen, der Realität entspricht – und Herr Schilddorfer hat damit und darum-herum eine unglaublich gute Geschichte gewoben.
Und – zumindest bei mir – einiges angestossen, so z.B. habe ich in den letzten Tagen mal wieder einiges über den Aufstand der russischen Bolschewiken 1917 in Russland gelesen und mich über Inselbegabungen- Savant-Syndrom- informiert.
Einzig ein-zwei Szenen fand ich nicht ganz realistisch, obwohl ich als Frau doch zufrieden sein müsste, was der Autor meinem Geschlecht doch alles zutraut… *g* (Fiona und die Karten….) oder aber ein, zwei Sachen ganz am Anfang in der Beziehung von Christopher und Bernadette…
Ich persönlich brauche keine ausgemalten und blutrünstigen Akte, die bis ins kleinste I-Tüpfelchen zeigen, wer wem was angetan hat…und ich freue mich, dass hier darauf verzichtet wurde. Mit einfachen eingängigen Worten lässt Gerd Schilddorfer dem Leser bildhafte Szenen vor Augen erscheinen, die für sich selbst sprechen , Überhaupt der Schreibstil – flüssig, aber auch trocken-humorvoll, an-und auch berührend, plastisch und greifbar ……. was will man mehr?
Gerätselt habe ich die ganze Zeit über den Titel.....bis ich - ganz am Schluss des Buches in einem letzten staunenden "so war das also" darüber aufgeklärt wurde.....*g*
Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den nächsten Band – und ich werde mir auch die vorherigen Bücher des Autors noch besorgen."
...die hoffentlich genau so viel Spaß machen, abuelita!:=)
Leserunde LovelyBooks....die vierte Rezension
Ich bin immer wieder hin und her gerissen, mit welchem Eifer und welcher Begeisterung die Teinehmer der Leserunde bei der Sache sind. Da werden Nachtschichten mit "Falsch" eingelegt, weil keiner aufhören will, zu lesen...:=)
Nun ist die vierte Rezension zu Falsch erschienen, LovelyBooks-Mitglied Parden hat bis früh am morgen gelesen und sich dann noch an den PC gesetzt, und eine ausführliche Rezension geschrieben.
Hier ist sie:
Nun ist die vierte Rezension zu Falsch erschienen, LovelyBooks-Mitglied Parden hat bis früh am morgen gelesen und sich dann noch an den PC gesetzt, und eine ausführliche Rezension geschrieben.
Hier ist sie:
"FALSCH IST AN DEM BUCH GAR NICHTS...
Der Abenteuerer und Pilot John Finch wird in Kolumbien angeheuert, um ein mysteriöses Geheimnis aus der Nazizeit zu ergründen. Erstaunt über die Höhe der Summe, die ihm für den Fall des Erfolges in Aussicht gestellt wird, nimmt John Finch das Angebot schließlich an.
Schnell wird deutlich, dass verschiedene Leute und Gruppierungen die Nachforschungen sabotieren wollen, und das um jeden Preis. Und so beginnt ein Katz- und Mausspiel quer über die Kontinente und verwurzelt in verschiedenen Epochen, deren Ausläufer noch heute die Gegenwart berühren...
Dieses Buch ist in jeder Hinsicht etwas Besonderes. Es beginnt schon damit, dass es statt einem sogar zwei Prologe hat, die hintereinander gesetzt scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Die Geschichte selbst fesselt dann sofort, wobei der häufige und schnelle Wechsel zwischen Zeiten, Orten und Personen anfangs etwas verwirrend sein mag, es aber durch die klaren Überschriften der kleinen Kapitel schnell immer wieder klar wird, an welchem Punkt man sich gerade befindet.
Ein eingängiger Schreibstil, flüssig und abwechslungsreich, dabei bildhaft und mit wenigen Pinselstrichen eine komplexe Szene vor Augen führend, lassen den Leser durch die Seiten fliegen. Eingestreut sind immer wieder auch humorvolle Einlagen, die eine willkommene Spannungspause bieten. Kleine Cliffhanger am Ende vieler Kapitel verleiten außerdem immer wieder dazu, doch noch ein wenig weiter zu lesen.
Unzählige Handlungsstränge, so scheint es anfangs, führt der Autor parallel immer weiter, ohne sich zu verheddern - und alleine dafür sage ich schon: Chapeau! Und ganz allmählich verweben sich die einzelnen Handlungsstränge zu etwas Ganzem, eng Verflochtenem, das schließlich ganz logisch zueinander findet.
Dabei gibt es immer wieder unerwartete Wendungen, die die Spannung erhöhen, bis hin zum allerletzten Wort des Romans, das den Leser noch einmal die Augenbrauen hochziehen lässt.
In jedem Fall sehr beeindruckend ist das vielschichtige Wissen des Autoren, der durch seinen ursprünglichen Beruf (Journalist) viel erfahren und recherchiert hat und sich dieser Erkenntnisse auch in der Geschichte bedient. Somit haben wir es nicht mit einem reinen Thriller zu tun, sondern mit einer sehr vielschichtigen Erzählung, in die das Wissen des Autoren fast spielerisch nebenher eingewoben ist.
So tauchen in dem Buch Geschehnisse vor und während der russichen Revolution auf, ebenso wie spektakuläre Ereignisse während der Nazizeit, die Geschichten berühmter Gebäude, das Schweizer Bankwesen, ein sog. "Savant" uvm. Beeindruckend! Insgesamt hält sich Schilddorfer an reale Gegebenheiten und Ereignisse, um die er seine Geschichte sich ranken lässt. Und so bleibt letztlich der Eindruck: es KÖNNTE so gewesen sein!
Wieviel Hintergrund hinter einem vermeintlich kleinen Kapitel steckt, durfte ich in einer Leserunde mit dem Autoren erleben, als ich bezüglich einer Szene anmerkte, wie berührend und dabei gar nicht kitschig ich sie fand. Der Autor merkte hierzu an, dass er als Chefreporter der größten geschichtlichen Dokumentationsreihe des österreichischen Fernsehens in sechs Jahren mehr als 1000 Interviews geführt hat, schwerpunktmäßig auch mit Zeitzeugen des Dritten Reiches. Diese oft sehr berührenden Schicksale hatte Gerd Schilddorfer vor Augen, als er die Szene schrieb...
Bei dem E-Book, das mir vom Verlag für die Leserunde zur Verfügung gestellt wurde, handelt es sich um ein sog. "Enhanced E-Book", ein angereichertes E-Book, das über den Inhalt der klassischen Buchausgabe hinausgeht und die Geschichte auf unterschiedlichen Ebenen ergänzt.
Zahlreiche Fotos und Kartenmaterial sowie Links zu den Orten der Handlung reichern das Ganze beeindruckend an.
Insgesamt ein tolles Leseerlebnis, wobei die Leserunde hervorragend und intensiv durch den Autoren begleitet wurde. Dafür und für die Gelegenheit, dieses Buch zu lesen, meinen besten Dank!
"(Und ich freue mich schon auf Band 2 und 3 der Trilogie...)
Der Abenteuerer und Pilot John Finch wird in Kolumbien angeheuert, um ein mysteriöses Geheimnis aus der Nazizeit zu ergründen. Erstaunt über die Höhe der Summe, die ihm für den Fall des Erfolges in Aussicht gestellt wird, nimmt John Finch das Angebot schließlich an.
Schnell wird deutlich, dass verschiedene Leute und Gruppierungen die Nachforschungen sabotieren wollen, und das um jeden Preis. Und so beginnt ein Katz- und Mausspiel quer über die Kontinente und verwurzelt in verschiedenen Epochen, deren Ausläufer noch heute die Gegenwart berühren...
Dieses Buch ist in jeder Hinsicht etwas Besonderes. Es beginnt schon damit, dass es statt einem sogar zwei Prologe hat, die hintereinander gesetzt scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Die Geschichte selbst fesselt dann sofort, wobei der häufige und schnelle Wechsel zwischen Zeiten, Orten und Personen anfangs etwas verwirrend sein mag, es aber durch die klaren Überschriften der kleinen Kapitel schnell immer wieder klar wird, an welchem Punkt man sich gerade befindet.
Ein eingängiger Schreibstil, flüssig und abwechslungsreich, dabei bildhaft und mit wenigen Pinselstrichen eine komplexe Szene vor Augen führend, lassen den Leser durch die Seiten fliegen. Eingestreut sind immer wieder auch humorvolle Einlagen, die eine willkommene Spannungspause bieten. Kleine Cliffhanger am Ende vieler Kapitel verleiten außerdem immer wieder dazu, doch noch ein wenig weiter zu lesen.
Unzählige Handlungsstränge, so scheint es anfangs, führt der Autor parallel immer weiter, ohne sich zu verheddern - und alleine dafür sage ich schon: Chapeau! Und ganz allmählich verweben sich die einzelnen Handlungsstränge zu etwas Ganzem, eng Verflochtenem, das schließlich ganz logisch zueinander findet.
Dabei gibt es immer wieder unerwartete Wendungen, die die Spannung erhöhen, bis hin zum allerletzten Wort des Romans, das den Leser noch einmal die Augenbrauen hochziehen lässt.
In jedem Fall sehr beeindruckend ist das vielschichtige Wissen des Autoren, der durch seinen ursprünglichen Beruf (Journalist) viel erfahren und recherchiert hat und sich dieser Erkenntnisse auch in der Geschichte bedient. Somit haben wir es nicht mit einem reinen Thriller zu tun, sondern mit einer sehr vielschichtigen Erzählung, in die das Wissen des Autoren fast spielerisch nebenher eingewoben ist.
So tauchen in dem Buch Geschehnisse vor und während der russichen Revolution auf, ebenso wie spektakuläre Ereignisse während der Nazizeit, die Geschichten berühmter Gebäude, das Schweizer Bankwesen, ein sog. "Savant" uvm. Beeindruckend! Insgesamt hält sich Schilddorfer an reale Gegebenheiten und Ereignisse, um die er seine Geschichte sich ranken lässt. Und so bleibt letztlich der Eindruck: es KÖNNTE so gewesen sein!
Wieviel Hintergrund hinter einem vermeintlich kleinen Kapitel steckt, durfte ich in einer Leserunde mit dem Autoren erleben, als ich bezüglich einer Szene anmerkte, wie berührend und dabei gar nicht kitschig ich sie fand. Der Autor merkte hierzu an, dass er als Chefreporter der größten geschichtlichen Dokumentationsreihe des österreichischen Fernsehens in sechs Jahren mehr als 1000 Interviews geführt hat, schwerpunktmäßig auch mit Zeitzeugen des Dritten Reiches. Diese oft sehr berührenden Schicksale hatte Gerd Schilddorfer vor Augen, als er die Szene schrieb...
Bei dem E-Book, das mir vom Verlag für die Leserunde zur Verfügung gestellt wurde, handelt es sich um ein sog. "Enhanced E-Book", ein angereichertes E-Book, das über den Inhalt der klassischen Buchausgabe hinausgeht und die Geschichte auf unterschiedlichen Ebenen ergänzt.
Zahlreiche Fotos und Kartenmaterial sowie Links zu den Orten der Handlung reichern das Ganze beeindruckend an.
Insgesamt ein tolles Leseerlebnis, wobei die Leserunde hervorragend und intensiv durch den Autoren begleitet wurde. Dafür und für die Gelegenheit, dieses Buch zu lesen, meinen besten Dank!
"(Und ich freue mich schon auf Band 2 und 3 der Trilogie...)
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