Leserin71 ist Widerholungstäterin und sie scheut sich nicht, es zuzugeben...:=) Selbst ihr Mann reisst sich von seinen vielgeliebten Comics los, wenn John Finch wieder ins Flugzeug steigt - und DAS will schon was heissen.
Hier nun ihre Rezension:
"He did it again!
Gerd Schilddorfer hat schon drei Vorgänger-Bücher zu
"Der Zerberus-Schlüssel" geschrieben. Jeder dieser Bände steht für sich
und kann ohne Kenntnisse der vorhergehenden gelesen werden. Dennoch
empfiehlt es sich, die Bände in der Reihenfolge zu lesen.
Auf 814
Seiten entführt uns Gerd Schilddorfer in andere Welten (China, England,
Afrika, Pazifik) und in andere Zeiten (200 v. Chr., 19. Jahrhundert, 2.
Weltkrieg, Wendezeit), alles mit einem engen Bezug zur Gegenwart. Die
Haupthandlung spielt diesmal in Berlin. Kommissar Calis ermittelt im
Fall von vier ermordeten Männern in Berlin als eine erhängte Mumie
auftaucht.
Parallel dazu wird Llewellyn Thomas ein Paket zugestellt,
das eigentlich an jemand anderen adressiert ist. Was er darin findet,
alarmiert ihn sehr und lässt ihn Kontakt aufnehmen mit weiteren
Mitstreitern - und schon ist John Finch wieder dabei und mit ihm tolle
Fluggeräte und natürlich sein Papagei und Amber Rains.
Wie dann aber
der Meisterdieb Alexander Reiter alias Rebus und der vatikanische
Geheimdienst Pro Deo in die Sache verwickelt sind, sollte jeder selbst
lesen.
Meine Meinung:
Ich bin bekennender Schilddorfer Fan.
Auch dieser John-Finch-Thriller hat mich wieder überzeugt und nicht nur
mich, auch meinen Mann, der eigentlich sehr wenig liest, aber sich einen
neuen Schilddorfer nicht entgehen lässt.
Schön, dass diesmal wieder
Thomas Calis und Martina Trapp von der Partie sind, dass Rebus eine
wichtige Rolle bekommt, dass Finch so tolle Flugeinlagen liefern darf,
dass ein paar nette Nebenfiguren dazu kommen, dass die T-Shirts von den
Computerspezialisten wieder für Lacher sorgen und dass am Ende alle
zusammen kommen für ein überzeugendes Finale, das nur geschmälert wird
vom Verrat des Einen, der eigentlich immer die Strippen zieht.
Ausgezeichnet
gefallen hat mir die Aufbereitung der Geschichte im fernen Asien. Was
die Komet dort gemacht hat und wie der erste Kaiser von China seine
Unsterblichkeit vorbereitet hat, wusste ich bisher nicht, genauso wenig ,
welche Plünderungen dort vorgenommen wurden.
Die spannende
Schatzsuche findet ein Ende, bei dem die vielen, vielen Handlungsstränge
schön zusammen geflochten werden und ein Gesamtbild ergeben.
Sehr gerne vergebe ich 5 von 5 Sterne für dieses Lesehighlight."
Thriller-Autor, Geschichtenerzähler, Hobbykoch, Motorradfahrer, Weltenbummler, Fotograf...
Sonntag, 12. November 2017
verschiedenen Geheimnissen auf der Spur
Wie meine Leser wissen, ist in meinen Büchern nichts so, wie es scheint. Da gibt es nicht nur ein level, sondern mehrere und wie immer greift alles ineinander. Wie es nun einmal im Leben ist. Es gibt nicht nur eine Dimension...
irismaria ist schon seit Beginn der John-Finch Reihe dabei, schaut immer wieder in den Leserungen vorbei, (die bei uns ja ein Jahr dauern....:=) selbst wenn es kein aktuelles neues Abenteuer gibt. Aber WENN das neue Buch da ist, dann steht sie in den Startlöchern und kann es kaum erwarten. So war es auch beim "Zerberus Schlüssel" und hier ist ihre Rezension, die sie heute morgen veröffentlicht hat:
""Der Zerberus Schlüssel" ist der neueste Thriller aus der Reihe rund um John Finch von Gerd Schilddorfer. Diese Thrillerreihe begleitet mich seit mehreren Jahren und die spannenden und intelligent geschriebenen Geschichten sind immer wieder Highlights im Lesejahr. Von Band zu Band hat sich das Team und um den Abenteurer und Flieger John Finch immer weiter erweitert und auch in diesem Band ist ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten gegeben.
Die Abenteurer haben es mit mehreren Fällen zu tun, so geht es um eine erhängte Leiche, die nach 25 Jahren in einem Haus in Berlin aufgefunden wird, um ein im Zweiten Weltkrieg im Pazifik von Deutschen aufgebrachtes und dann verschwundenes Schiff, um einen blutigen Dolch in einem Päckchen, der erst nach Jahrzehnten den Absender erreicht und eine jahrhundertealte Reisebeschreibung mit brisantem Inhalt, die in einem Wiener Museum verschollen ist.
Neben den schon fast üblichen Geheimdienstverwicklungen haben die Abenteurer als Gegner diesmal auch die chinesischen Triaden und andere, die noch Rechnungen aus der Vergangenheit offen haben.
"Der Zerberus Schlüssel" ist von Beginn an super spannend, durch die wechselnden Handlungsstränge sehr abwechslungsreich und es ist eine gelungene Mischung zwischen Action und der oft humorvollen Interaktion der Charaktere.
Mein Fazit: für Fans der Reihe ist das Buch ohnehin ein Muss, aber auch als Einzelband allen sehr zu empfehlen, die einen spannenden Thriller mit historischen und kunstgeschichtlichen Elementen lieben."
irismaria ist schon seit Beginn der John-Finch Reihe dabei, schaut immer wieder in den Leserungen vorbei, (die bei uns ja ein Jahr dauern....:=) selbst wenn es kein aktuelles neues Abenteuer gibt. Aber WENN das neue Buch da ist, dann steht sie in den Startlöchern und kann es kaum erwarten. So war es auch beim "Zerberus Schlüssel" und hier ist ihre Rezension, die sie heute morgen veröffentlicht hat:
""Der Zerberus Schlüssel" ist der neueste Thriller aus der Reihe rund um John Finch von Gerd Schilddorfer. Diese Thrillerreihe begleitet mich seit mehreren Jahren und die spannenden und intelligent geschriebenen Geschichten sind immer wieder Highlights im Lesejahr. Von Band zu Band hat sich das Team und um den Abenteurer und Flieger John Finch immer weiter erweitert und auch in diesem Band ist ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten gegeben.
Die Abenteurer haben es mit mehreren Fällen zu tun, so geht es um eine erhängte Leiche, die nach 25 Jahren in einem Haus in Berlin aufgefunden wird, um ein im Zweiten Weltkrieg im Pazifik von Deutschen aufgebrachtes und dann verschwundenes Schiff, um einen blutigen Dolch in einem Päckchen, der erst nach Jahrzehnten den Absender erreicht und eine jahrhundertealte Reisebeschreibung mit brisantem Inhalt, die in einem Wiener Museum verschollen ist.
Neben den schon fast üblichen Geheimdienstverwicklungen haben die Abenteurer als Gegner diesmal auch die chinesischen Triaden und andere, die noch Rechnungen aus der Vergangenheit offen haben.
"Der Zerberus Schlüssel" ist von Beginn an super spannend, durch die wechselnden Handlungsstränge sehr abwechslungsreich und es ist eine gelungene Mischung zwischen Action und der oft humorvollen Interaktion der Charaktere.
Mein Fazit: für Fans der Reihe ist das Buch ohnehin ein Muss, aber auch als Einzelband allen sehr zu empfehlen, die einen spannenden Thriller mit historischen und kunstgeschichtlichen Elementen lieben."
Geschichte ist der Teppich auf dem wir uns bewegen
kari0005 hat an der Leserunde trotz aller Arbeitsbelastung teilgenommen und ist vor allem bei den letzten Kapiteln in die Direttissima eingebogen - sie konnte nicht mehr aufhören zu lesen...:=) Gestern Nacht hat sie ihre Rezension mit fünf Sternen eingestellt und - hier ist sie....
"Dieser Satz - Geschichte ist der Teppich auf dem wir uns bewegen - wird im aktuellen Fall von John Finch zur Realität für alle Protagonisten. Erst wird von der Studentin Annette Krüger eine Mumie gefunden. Dadurch bringt sie einen Stein ins Rollen, denn seit der Kolonialzeit sind viele Geheimdienste auf der Suche nach dem "Zerberus-Schlüssel". Nach und nach müssen unsere "Helden" die Puzzelstücke zusammenfügen und begeben sich damit auf Spurensuche durch Berlin, London, Wien, Murau und Rom bis sie schließlich in China landen
Auch die einzelnen Vorgeschichten sind von großer Bedeutung, wie etwa ein gefährlicher Flug nach Angola und die Mission der Komet im 2. Weltkrieg. Doch möchte ich hier nichts vorwegnehmen und somit die Spannung aufrecht erhalten.
Wie auch schon bei den letzten Bänden ist es Gerd Schilddorfer gelungen einen spannenden Roman zu schreiben, der auch viele historische und aktuelle Fakten beherbergt, zu verfassen.
Für Freunde von Krimis und Dan Brown ist "Der Zerberus-Schlüssel" bestens geeignet. Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung."
"Dieser Satz - Geschichte ist der Teppich auf dem wir uns bewegen - wird im aktuellen Fall von John Finch zur Realität für alle Protagonisten. Erst wird von der Studentin Annette Krüger eine Mumie gefunden. Dadurch bringt sie einen Stein ins Rollen, denn seit der Kolonialzeit sind viele Geheimdienste auf der Suche nach dem "Zerberus-Schlüssel". Nach und nach müssen unsere "Helden" die Puzzelstücke zusammenfügen und begeben sich damit auf Spurensuche durch Berlin, London, Wien, Murau und Rom bis sie schließlich in China landen
Auch die einzelnen Vorgeschichten sind von großer Bedeutung, wie etwa ein gefährlicher Flug nach Angola und die Mission der Komet im 2. Weltkrieg. Doch möchte ich hier nichts vorwegnehmen und somit die Spannung aufrecht erhalten.
Wie auch schon bei den letzten Bänden ist es Gerd Schilddorfer gelungen einen spannenden Roman zu schreiben, der auch viele historische und aktuelle Fakten beherbergt, zu verfassen.
Für Freunde von Krimis und Dan Brown ist "Der Zerberus-Schlüssel" bestens geeignet. Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung."
Mittwoch, 8. November 2017
John Finch und Co auf den Spuren der Vergangenheit...
... lautet der Titel der Rezension von Bellis-Perennis zum Zerberus-Schlüssel. Hier auch schon in der vollen Originalfassung:
'Wie wir es von Gerd Schilddorfer gewöhnt sind, packt er historische Figuren und Ereignisse gekonnt in eine fesselnde Story rund um Flieger-Ass John Finch und seine bewährten Mitstreiter. Co-Pilotin Amber Rains darf genauso wenig fehlen, wie Captain Sparrow, die „Terrible Twins“ und die Mitarbeiter diverser Geheimdienste.
Was verbindet die Fahrt der „Komet“, einem Hilfskreuzer der Deutschen Marine von 1940 mit dem blutigen Dolch, den Llewellyn Thomas, Agent des Britischen Geheimdienstes in Auszeit, in seinem schottischen Exil in der Gegenwart erhält?
Warum wird Rebus, der geniale Kunsträuber vom Mossad kontaktiert?
Warum jagen plötzlich mehrere Gruppen einen schmalen Reisebericht eines österreichischen Adeligen aus der Monarchie? Österreich-Ungarn hatte ja bis auf das „Franz-Josefs-Land“ keine wirklichen Kolonien.
Was hat die mumifizierte Leiche, die Annette Krüger in einem baufälligen Hochhaus in Berlin findet mit den Listen aus dem Stasi-Reißwolf zu tun?
Fragen über Fragen, die vom Autor in seiner unnachahmlichen Erzählkunst auf mehr als 800 Seiten beantwortet werden.
Es ist einfach eine Freude, diesen penibel recherchierten Thriller zu lesen, in dem auch der schwarze Humor des Autors immer wieder durchblitzt.
Schön ist, dass einige Figuren, die im Vorgänger (Nostradamus-Coup) ihren ersten Auftritt hatten, geblieben sind, um etwas Licht ins Dunkel der (fremden) Geheimdienste zu bringen.
Unsere wackern Helden von John Finch über Thomas Calis und Martina Trapp bis hin zu Kardinal Sanseverino mit seinen „Terrible Twins“ legen ein Puzzleteil zum anderen und …
Lest bitte, diesen vierten Teil der Reihe um John Finch und Amber Rains selbst. Nur zur Erinnerung die Vorgänger sind: „Falsch“, „Heiß“ und „Nostradamus-Coup“.
Fazit:
Ein perfektes Buch, um den Alltag zu vergessen und sich mit einem Glas Rotwein oder Whisky zurückzuziehen. 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.'
'Wie wir es von Gerd Schilddorfer gewöhnt sind, packt er historische Figuren und Ereignisse gekonnt in eine fesselnde Story rund um Flieger-Ass John Finch und seine bewährten Mitstreiter. Co-Pilotin Amber Rains darf genauso wenig fehlen, wie Captain Sparrow, die „Terrible Twins“ und die Mitarbeiter diverser Geheimdienste.
Was verbindet die Fahrt der „Komet“, einem Hilfskreuzer der Deutschen Marine von 1940 mit dem blutigen Dolch, den Llewellyn Thomas, Agent des Britischen Geheimdienstes in Auszeit, in seinem schottischen Exil in der Gegenwart erhält?
Warum wird Rebus, der geniale Kunsträuber vom Mossad kontaktiert?
Warum jagen plötzlich mehrere Gruppen einen schmalen Reisebericht eines österreichischen Adeligen aus der Monarchie? Österreich-Ungarn hatte ja bis auf das „Franz-Josefs-Land“ keine wirklichen Kolonien.
Was hat die mumifizierte Leiche, die Annette Krüger in einem baufälligen Hochhaus in Berlin findet mit den Listen aus dem Stasi-Reißwolf zu tun?
Fragen über Fragen, die vom Autor in seiner unnachahmlichen Erzählkunst auf mehr als 800 Seiten beantwortet werden.
Es ist einfach eine Freude, diesen penibel recherchierten Thriller zu lesen, in dem auch der schwarze Humor des Autors immer wieder durchblitzt.
Schön ist, dass einige Figuren, die im Vorgänger (Nostradamus-Coup) ihren ersten Auftritt hatten, geblieben sind, um etwas Licht ins Dunkel der (fremden) Geheimdienste zu bringen.
Unsere wackern Helden von John Finch über Thomas Calis und Martina Trapp bis hin zu Kardinal Sanseverino mit seinen „Terrible Twins“ legen ein Puzzleteil zum anderen und …
Lest bitte, diesen vierten Teil der Reihe um John Finch und Amber Rains selbst. Nur zur Erinnerung die Vorgänger sind: „Falsch“, „Heiß“ und „Nostradamus-Coup“.
Fazit:
Ein perfektes Buch, um den Alltag zu vergessen und sich mit einem Glas Rotwein oder Whisky zurückzuziehen. 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.'
Dienstag, 7. November 2017
John Finch in Aktion
Doreen_Klaus war zum ersten Mal dabei, als John Finch abhob und den Zerberus-Schlüssel suchte. Natürlich war es für sie schwieriger als Quereinsteigerin, aber wie es aussieht, war sie trotzdem begeistert... und gab dem Zerberus-Schlüssel fünf Sterne.
Hier Ihre Rezension, für die ich mich herzlich bedanke:
"Früher hatten es die Autoren von Agentengeschichten relativ einfach. Es gab die Guten und die Bösen, Schwarz und Weiß. Man wusste von Anfang an wer Wer ist und am Ende bekommen die Bösen immer ihre gerechte Strafe.
Heute, wo die Feindbilder durch die voranschreitende Globalisierung und den Zerfall ganzer Staaten nicht mehr ganz so klar definiert werden können, muss sich ein Autor schon ziemlich anstrengen, um
dem Leser eine plausible Geschichte zu verkaufen.
Im vorliegenden Fall vermischt der Autor gekonnt Altes mit Neuem. Historisch belegbare Ereignisse und Personen wecken das Interesse moderner Verbrecher und rufen so eine bunt zusammengewürfelte Gruppe aus Polizei, Abenteurern, Vertretern des Vatikan, ehemaligen Agenten und sogar eines Kunstdiebes auf den Plan. Diese Gruppe, die man bereits aus vergangenen Büchern kennen kann, löst ein Rätsel rund um ein Artefakt des ersten chinesischen Kaisers, ein im zweiten Weltkrieg verschwundenes und heute von den Triaden gesuchtes Schiff, und eine Gruppe vermisster Wissenschaftler deren Namen auf einer Liste auftauchen, die aus zerschredderten Stasiakten zusammengesetzt wurde.
Der Autor schafft es im Verlauf von über 800 Seiten gekonnt die verschiedenen Handlungsstränge miteinander zu verbinden und unsere Helden zusammenzuführen. Die Story ist ganz im Stil klassischer Agententhriller geschrieben. Das Buch erscheint eher maskulin vom Cover her. Die weiblichen Protagonisten im Buch sind emanzipierte Mitstreiter und keine schutzbedürftigen Schönheiten. Es gibt Explosionen und Schießereien ebenso wie Entführung und Mord, die Beschreibungen sind aber nicht blutrünstig oder übertrieben brutal, also auch für den weiblichen Leser interessant.
Gut recherchierter Thriller mit belegbaren Fakten ala Clive Cussler. Ich werde mit Sicherheit zum Wiederholungstäter."
Hier Ihre Rezension, für die ich mich herzlich bedanke:
"Früher hatten es die Autoren von Agentengeschichten relativ einfach. Es gab die Guten und die Bösen, Schwarz und Weiß. Man wusste von Anfang an wer Wer ist und am Ende bekommen die Bösen immer ihre gerechte Strafe.
Heute, wo die Feindbilder durch die voranschreitende Globalisierung und den Zerfall ganzer Staaten nicht mehr ganz so klar definiert werden können, muss sich ein Autor schon ziemlich anstrengen, um
dem Leser eine plausible Geschichte zu verkaufen.
Im vorliegenden Fall vermischt der Autor gekonnt Altes mit Neuem. Historisch belegbare Ereignisse und Personen wecken das Interesse moderner Verbrecher und rufen so eine bunt zusammengewürfelte Gruppe aus Polizei, Abenteurern, Vertretern des Vatikan, ehemaligen Agenten und sogar eines Kunstdiebes auf den Plan. Diese Gruppe, die man bereits aus vergangenen Büchern kennen kann, löst ein Rätsel rund um ein Artefakt des ersten chinesischen Kaisers, ein im zweiten Weltkrieg verschwundenes und heute von den Triaden gesuchtes Schiff, und eine Gruppe vermisster Wissenschaftler deren Namen auf einer Liste auftauchen, die aus zerschredderten Stasiakten zusammengesetzt wurde.
Der Autor schafft es im Verlauf von über 800 Seiten gekonnt die verschiedenen Handlungsstränge miteinander zu verbinden und unsere Helden zusammenzuführen. Die Story ist ganz im Stil klassischer Agententhriller geschrieben. Das Buch erscheint eher maskulin vom Cover her. Die weiblichen Protagonisten im Buch sind emanzipierte Mitstreiter und keine schutzbedürftigen Schönheiten. Es gibt Explosionen und Schießereien ebenso wie Entführung und Mord, die Beschreibungen sind aber nicht blutrünstig oder übertrieben brutal, also auch für den weiblichen Leser interessant.
Gut recherchierter Thriller mit belegbaren Fakten ala Clive Cussler. Ich werde mit Sicherheit zum Wiederholungstäter."
Sonntag, 5. November 2017
I am from Austria - Der Zerberus Schlüssel
Walli007 konnte das Buch nicht aus der Hand legen, trotz aller Versuche, zwischendurch in den Abschnitten der Leserunde zu posten... Hier ihre Rezension, über die sich John und Llewellyn und alle anderen sicher sehr freuen....
"Die Studentin Annette Krüger begutachtet die Sicherheit eines alten Hauses in Berlin. Um auf Nummer Sicher zu gehen, betritt sie das alte Gemäuer und begeht die einzelnen Räume und Etagen. Im oberen Stockwerk prallt sie entsetzt zurück als eine Mumie vor ihr von der Decke baumelt. Offensichtlich wurde die Leiche jahrelang nicht entdeckt. Obwohl es unter diesen Umständen kaum noch möglich sein dürfte, den Fall zu lösen, wird Kommissar Thomas Calis zu dem Fundort gerufen. Eine relativ entspannte Sache, die er kurz vor dem Urlaub noch erledigen kann. Doch es kommt anders. Eine weitere Leiche wesentlich jüngeren Datums wird gefunden und die Dinge nehmen ihren Lauf.
Die Leichenfunde ereignen sich zur Zeit der ILA und wie es der Zufall will ist John Finch in Berlin, um mit dem neuesten Hubschraubermodell ein paar Vorführungsflüge zu unternehmen. Diese Gelegenheit konnten er und sein Papagei Captain Sparrow sich nicht entgehen lassen. Im fernen Schottland wird Major Llewellyn auf eine alte Spur angesetzt, die ihn auch nach Berlin führt. Und so liegt ein Treffen der älteren und jüngeren Haudegen natürlich nah.
Das alte China, Stasi, der Bereich Kommerzielle Koordinierung, Agenten und eine geheime Pazifikfahrt während des zweiten Weltkrieges - wie soll das alles zusammengehen? Wer John Finch und seine Freunde kennt, wird zuversichtlich sein, dass schon irgendwie hinhaut. Eine ausgeklügelte Mischung aus belegbaren Fakten und intelligent eingefügter Fiktion führt den Leser auf eine abenteuerliche Reise hauptsächlich durch Europa. Welches Deutung hat der Begriff Zerberus-Schlüssel? Wieso werden plötzlich Menschen umgebracht, die sich soweit bekannt nichts zu schulden kommen ließen? Haben verschiedene Dienste hier etwas ausgelöst, das sie nun nicht mehr einfangen können?
Ausgesprochen fesselnd fügen sie die Einzelteile der Geschichte nach und nach zusammen. Dieser packende Abenteuer-Thriller möchte am liebsten an einem Stück gelesen werden. Das Abtauchen in eine Welt der alten Rätsel und neuen Geheimnis kann so am besten genossen werden. Der einzige kleine Wermutstropfen, den diese Art des Lesens mit sich bringt: das Abenteuer ist viel zu schnell vorbei. Man wünscht, der Autor möge schnell einen Aufhänger für das nächste Abenteuer finden, in dem die lieb gewonnenen Akteure erneut zu Höchstform auflaufen."
"Die Studentin Annette Krüger begutachtet die Sicherheit eines alten Hauses in Berlin. Um auf Nummer Sicher zu gehen, betritt sie das alte Gemäuer und begeht die einzelnen Räume und Etagen. Im oberen Stockwerk prallt sie entsetzt zurück als eine Mumie vor ihr von der Decke baumelt. Offensichtlich wurde die Leiche jahrelang nicht entdeckt. Obwohl es unter diesen Umständen kaum noch möglich sein dürfte, den Fall zu lösen, wird Kommissar Thomas Calis zu dem Fundort gerufen. Eine relativ entspannte Sache, die er kurz vor dem Urlaub noch erledigen kann. Doch es kommt anders. Eine weitere Leiche wesentlich jüngeren Datums wird gefunden und die Dinge nehmen ihren Lauf.
Die Leichenfunde ereignen sich zur Zeit der ILA und wie es der Zufall will ist John Finch in Berlin, um mit dem neuesten Hubschraubermodell ein paar Vorführungsflüge zu unternehmen. Diese Gelegenheit konnten er und sein Papagei Captain Sparrow sich nicht entgehen lassen. Im fernen Schottland wird Major Llewellyn auf eine alte Spur angesetzt, die ihn auch nach Berlin führt. Und so liegt ein Treffen der älteren und jüngeren Haudegen natürlich nah.
Das alte China, Stasi, der Bereich Kommerzielle Koordinierung, Agenten und eine geheime Pazifikfahrt während des zweiten Weltkrieges - wie soll das alles zusammengehen? Wer John Finch und seine Freunde kennt, wird zuversichtlich sein, dass schon irgendwie hinhaut. Eine ausgeklügelte Mischung aus belegbaren Fakten und intelligent eingefügter Fiktion führt den Leser auf eine abenteuerliche Reise hauptsächlich durch Europa. Welches Deutung hat der Begriff Zerberus-Schlüssel? Wieso werden plötzlich Menschen umgebracht, die sich soweit bekannt nichts zu schulden kommen ließen? Haben verschiedene Dienste hier etwas ausgelöst, das sie nun nicht mehr einfangen können?
Ausgesprochen fesselnd fügen sie die Einzelteile der Geschichte nach und nach zusammen. Dieser packende Abenteuer-Thriller möchte am liebsten an einem Stück gelesen werden. Das Abtauchen in eine Welt der alten Rätsel und neuen Geheimnis kann so am besten genossen werden. Der einzige kleine Wermutstropfen, den diese Art des Lesens mit sich bringt: das Abenteuer ist viel zu schnell vorbei. Man wünscht, der Autor möge schnell einen Aufhänger für das nächste Abenteuer finden, in dem die lieb gewonnenen Akteure erneut zu Höchstform auflaufen."
Dienstag, 31. Oktober 2017
Ein teuflischer Fall - Lesegenuß mit hohem Suchtfaktor
Die Leserunde auf LovelyBooks ist zwar erst vor einer Woche so richtig gestartet, aber eine der Mitleserinnen, EJF, konnte den 'Zerberus-Schlüssel' nicht mehr aus der Hand legen...
Nun hat sie heute Ihre Rezension geschrieben und --- hier ist sie:
"Was haben eine geheimnisvolle Liste aus dem Reißwolf des untergehenden DDR-Regimes, ein verschwundener Reisebericht aus der österreichischen Kolonialzeit von 1874 und die Triaden mit einer Militärmission des Deutschen Reichs von 1940 zu tun ? Und was ist der plötzliche Auslöser für eine Mordserie, mit der es Thomas Calis von der Berliner Polizei zu tun bekommt ? Ganz zu schweigen von einem blutbefleckten Dolch, den Exagent Llewellyn Thomas plötzlich in Händen hält? Mitten drin ist wieder Flieger-Ass John Finch und Copilotin Amber Rains zu finden und auch zahlreiche weitere alte Bekannte aus den vergangenen 3 Bänden der Reihe ( 'Falsch', 'Heiss' und 'Der Nostradamus-Coup') geben sich ein Stelldichein. Und es wird äußerst spannend ...
Wieder einmal hat es Geschichtenerzähler Gerd Schilddorfer in seiner unnachahmlichen Art geschafft, mich so zu fesseln, dass ich für die reale Welt nicht mehr verfügbar war, bevor ich diese geniale Mischung aus Agententhriller, Abenteuergeschichten und Krimi ausgelesen hatte. Wie üblich sind historische Fakten in die Geschichten verwoben, die es tatsächlich gegeben hat. Und der hintergründige Humor des Autors lockert so manche blutige Ermittlungsszene etwas auf.
Klare Leseempfehlung ! Für Freunde gut recherchierter, spannender Abenteuerromane und Thriller ein Must-Have ! Aber Vorsicht: Suchtgefahr! Wegen eventuell auftauchender Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie den Klappentext oder fragen Sie Ihren Autor oder Buchhändler."
Und ich kann mich nur bedanken und hoffen, sie wird beim nächsten Start von John Finch wieder dabei sein.
Nun hat sie heute Ihre Rezension geschrieben und --- hier ist sie:
"Was haben eine geheimnisvolle Liste aus dem Reißwolf des untergehenden DDR-Regimes, ein verschwundener Reisebericht aus der österreichischen Kolonialzeit von 1874 und die Triaden mit einer Militärmission des Deutschen Reichs von 1940 zu tun ? Und was ist der plötzliche Auslöser für eine Mordserie, mit der es Thomas Calis von der Berliner Polizei zu tun bekommt ? Ganz zu schweigen von einem blutbefleckten Dolch, den Exagent Llewellyn Thomas plötzlich in Händen hält? Mitten drin ist wieder Flieger-Ass John Finch und Copilotin Amber Rains zu finden und auch zahlreiche weitere alte Bekannte aus den vergangenen 3 Bänden der Reihe ( 'Falsch', 'Heiss' und 'Der Nostradamus-Coup') geben sich ein Stelldichein. Und es wird äußerst spannend ...
Wieder einmal hat es Geschichtenerzähler Gerd Schilddorfer in seiner unnachahmlichen Art geschafft, mich so zu fesseln, dass ich für die reale Welt nicht mehr verfügbar war, bevor ich diese geniale Mischung aus Agententhriller, Abenteuergeschichten und Krimi ausgelesen hatte. Wie üblich sind historische Fakten in die Geschichten verwoben, die es tatsächlich gegeben hat. Und der hintergründige Humor des Autors lockert so manche blutige Ermittlungsszene etwas auf.
Klare Leseempfehlung ! Für Freunde gut recherchierter, spannender Abenteuerromane und Thriller ein Must-Have ! Aber Vorsicht: Suchtgefahr! Wegen eventuell auftauchender Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie den Klappentext oder fragen Sie Ihren Autor oder Buchhändler."
Und ich kann mich nur bedanken und hoffen, sie wird beim nächsten Start von John Finch wieder dabei sein.
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